Produktion der 737 Max: Droht eine Pause?

GroundingBoeing könnte 737-Max-Produktion pausieren

Sollte sich das Grounding der 737 Max weiter in die Länge ziehen als gedacht, erwägt Boeing drastische Maßnahmen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Die Luftfahrtbehörde der USA macht einen weiteren Schritt hin zur Wiederzulassung der Boeing 737 Max. Am Freitag (6. Dezember) veröffentlichte die Federal Aviation Administration FAA die provisorische Mindestausrüstungsliste für das Flugzeugmodell, im Branchenjargon Master Minimum Equipment List genannt. Nun können Interessierte während 30 Tagen Änderungen, Streichungen oder Ergänzungen fordern.

Wann die 737 Max wieder fliegen darf, ist aber weiterhin unklar. Es gebe keinen festen Zeitplan, so die FAA in der Mitteilung zur Mindestausrüstungsliste weiter. Dennoch bereitet sich Boeing langsam auf eine Rückkehr vor. Dieser Tage lud der amerikanische Konzern «ausgewählte Führungspersönlichkeiten» aus der Luftfahrt ein, um zu demonstrieren, wie man sich auf das Ende des Groundings der 737 Max vorbereitet.

Sanfter Druck auf Behörden

Sollte sich der Prozess der Wiederzulassung verzögern, hat der Flugzeugbauer ein Problem.  In einem Schreiben an die Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission SEC schreibt Boeing, dass im schlimmsten Fall ein Herunterfahren oder sogar ein temporärer Stopp der Produktion nötig sein könnte. Das Schreiben ist eine Antwort auf eine Anfrage der SEC, das die Auswirkungen des Groundings auf das Geschäft des Unternehmens thematisiert.

Für den Fall, dass man mit den Auslieferungen nicht «wie erwartet» wieder beginnen könne, so heißt es, könnten solche Maßnahmen nötig sein. Boeing übt in dem Brief auch Druck auf die Behörden aus – zumindest liest es sich so. «Signifikante regulatorische Anforderungen oder Verspätungen könnten dazu führen, dass Kunden ihre Bestellungen stornieren», schreibt Boeing. Auch das könne den Konzern dazu zwingen, die Produktion herunterzufahren oder zu stoppen.

Druck auf Behörden

Der Brief datiert vom 18. Oktober, wurde aber erst jetzt online gestellt. Dass Boeing Druck auf die Behörden, vor allem die FAA ausübt, wurde bereits thematisiert. Das ging sogar so weit, dass der Chef der Behörde seine Mitarbeiter in einem Video dazu aufrief, solchem Druck ja nicht nachzugeben.

Er stärke allen Mitarbeitern und Teams der Federal Aviation Administration den Rücken, sich die Zeit zu nehmen, die nötig sei, um das Flugzeug genauestens zu prüfen so Stephen Dickson. «Es wird erst dann wieder in den Dienst treten, wenn wir das für richtig halten.»

Hier geht es zur Liste.

Mehr zum Thema

ticker-boeing-1

Boeing steigt aus Wettbewerb um neuen Jet-Trainer der US Navy aus

ticker-boeing-1

Boeing rüstet MQ-28 Ghost Bat für größere Reichweite und höhere Feuerkraft auf

ticker-boeing-1

Boeing steigert Auslieferungen im Mai deutlich - bekommt aber wenig Bestellungen

D-ABPQ: Die Boeing 787-9 liegt mit der Nase auf dem Boden.

Wie kann ein Flugzeug plötzlich auf die Nase fallen?

Video

2005: Boeing 737-800 (VH-XZJ) «Mendoowoorrji»
Rund 13 Jahre lang flog die Boeing 737 namens Mendoowoorrji mit einem Aborigine-Kunstwerk auf dem Rumpf um die Welt. Nun wird das Flugzeug von Qantas umlackiert, ganz verschwindet die Geschichte aber nicht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Special Olympics Airlift 2025: Zahlreiche Jets nehmen an der Aktion teil.
Vom 20. bis 26. Juni finden die Special Olympics USA Games statt. Zur Anreise können die Athletinnen und Athleten den Special Olympics Airlift nutzen, bei dem Flugzeugbesitzer ihre Flieger kostenlos zur Verfügung stellen. Erstmals ist auch eine Boeing 777 dabei.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
König Felipe VI. und Prinzessin Leonor: Flogen gemeinsam.
Prinzessin Leonor befindet sich auf der letzten Etappe ihrer militärischen Ausbildung. Ein Höhepunkt folgte nun in San Javier: Die spanische Thronfolgerin flog gemeinsam mit König Felipe VI. in einer Formation – mit einer Pilatus PC-21.
gerard al fil
Gérard Al-Fil