Boeing 737 MaxFAA-Chef: «Nehmt Euch die Zeit, die Ihr braucht»

Der Druck, die Boeing 737 Max schnell wieder zuzulassen, ist hoch. Dennoch mahnt der Chef der Luftfahrtbehörde der USA seine Mitarbeiter, nicht nachzugeben.

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Luftfahrt

Straight from Steve, direkt von Steve. So lautet der Titel eines Videos, das Stephen Dickson als Chef der Luftfahrtbehörde der USA am Freitag (15. November) veröffentlichte. In diesem wendet er sich direkt an seine Mitarbeiter. Er spricht ihnen Mut zu, was das Thema Boeing 737 Max angeht. Ihm sei klar, dass es großen Druck gebe, das Flugzeug schnell wieder in den Dienst zu stellen. Doch er wolle sich die Zeit lassen, die es braucht, so Dickson.

Seit acht Monaten ist die 737 Max gegroundet. Der Hersteller selbst erklärte zuletzt, dass er erwarte, dass die 737 Max im Dezember wieder ausgeliefert werden könnte. Er appellierte auch an die Federal Aviation Administration FAA, Tests im Simulator schnell zu starten. Doch die Behörde argumentierte, das ergebe wenig Sinn, da die Prüfung der Software noch nicht abgeschlossen sei.

Zeitpunkt weiter offen

Nun unterstreicht Dickson, dass man sich nicht beeilen werde. «Sicherheit ist eine Reise, kein Ziel», sagt er im Video. Er werde seine Unterschrift nicht unter die Wiederzulassung setzen, wenn er nicht selbst mit dem Flugzeug fliegen und ohne ein komisches Gefühl seine Familie in eine 737 Max setzen würde. Offenbar ist das noch nicht der Fall.

Er stärke allen Mitarbeitern und Teams der Federal Aviation Administration den Rücken, sich die Zeit zu nehmen, die nötig sei, um das Flugzeug genauestens zu prüfen. «Es wird erst dann wieder in den Dienst treten, wenn wir das für richtig halten», so Dickson weiter. Die meisten amerikanischen Betreiber der 737 Max haben die Max erst ab März wieder in ihren Flugplänen aufgeführt.

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