Boeings Hyperschalljet: So könnte er aussehen.

HyperschalljetBoeing will in zwei Stunden von New York nach London

Boeing blickt in die Zukunft: Der Flugzeugbauer präsentiert ein Konzept für ein Flugzeug, das fünf Mal schneller sein soll als der Schall.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Vor einem Jahr gab Boeings Entwicklungschef Mike Sinnett in Paris einen Einblick in die Zukunftspläne des Flugzeugbauers. Dabei erklärte er, dass man auch an Überschall- und Hyperschalltechnologie arbeite. Die sogenannte Low Boom Technology, also leisere Überschallflüge, nannte der Manager allerdings «immer noch sehr herausfordernd». Konkrete Erfolge erwartet er in weniger als 20 Jahren, aber nicht zwingend von Boeing.

Nun wird der US-Konzern etwas konkreter, was die eigenen Pläne angeht. In einem «frühen Ausblick» stellte Boeing am Dienstag (26. Juni) sein erstes Hyperschall-Konzept für einen Passagierflieger vor.  Laut dem Sender CNBC soll das auf einer Konferenz in Atlanta präsentierte Flugzeugkonzept eine Geschwindigkeit von Mach 5 erreichen, also fünf Mal so schnell wie der Schall sein.

In 20 oder 30 Jahren

Damit wäre ein Flug von New York nach London in rund zwei Stunden möglich. Zum Vergleich: Die legendäre Concorde flog mit maximal Mach 2, das aktuelle Überschall-Projekt Boom soll mit bis zu Mach 2.2 unterwegs sein. Erst kürzlich hat sich Boeing zusammen mit Rolls-Royce und BAE Systems am britischen Unternehmen Reaction Engines beteiligt. Es arbeitet an einem Hyperschalltriebwerk namens Sabre.

Während Boeing-Chef Dennis Muilenburg bei Twitter von der Chance spricht, mit dem Konzept eines Tages die Luftfahrt neu zu definieren, gibt sich der Flugzeugbauer in einer Mitteilung zurückhaltender. Hyperschall-Chef-Entwickler Kevin Bowcutt wolle nicht spekulieren, wann ein Hyperschallflug für globale Reisen Realität werde, heißt es darin. Ein entsprechendes Flugzeug könne jedoch vielleicht in 20 oder 30 Jahren abheben.

Projekt abgebrochen

So hält der Konzern auch fest, dass sowohl militärische als auch kommerzielle Anwendungen für das Passagierkonzept in Frage kommen, und erklärt: «Das ist nur eines von etlichen Hyperschall-Vehikel-Konzepten, die ein breites Spektrum von Anwendungen abdecken.» Bowcutt betonte: «Boeing baut auf einem Fundament von sechs Jahrzehnten Arbeit auf bei Design, Entwicklung und Fliegen von Hyperschall-Vehikeln.»

Tatsächlich beschäftigt sich Boeing schon seit den 1950ern mit Überschalltechnologie. 1971 wurde die Entwicklung eines Überschall-Verkehrsflugzeuges, Boeing 2707, abgebrochen.

Mehr zum Thema

Auf diesen Folien zeigt Boeing mögliche Zukunftspläne: Ein zweimotoriges Frachtflugzeug könnte als erstes unbemannt fliegen.

Ein Blick in Boeings Kristallkugel

ticker-boeing-1

Boeing führt neues Pilotentrainingssystem in Thailand ein

ticker-boeing-1

Streikgefahr bei Boeing wächst

ticker-boeing-1

Boeing erhält F-15-Rahmenvertrag über bis zu 113 Milliarden Euro

Video

Der Moment bevor das Kleinflugzeug mit dem Helikopter Kollidiert: Jetzt ist der NTSB-Bericht erschienen.
Vor zwei Wochen kollidierten eine Cessna 150 und ein Bell 407 an einem Flugplatz in Pennsylvania. Was in den letzten Sekunden davor geschah, zeigt nun der erste Zwischenbericht der Untersuchungsbehörde NTSB.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A400M der Roal Air Force nach der Landung in Jan Mayen: Mit dem Transporter wurden Nato-Kontingente in die Arktis verlegt.
US-Marines, britische Royal Marines und norwegische Soldatinnen und Soldaten üben auf Jan Mayen. Airbus A400 M und Lockheed C-130 brachten für die Manöver neben Truppen auch Material auf die abgelegene Arktisinsel.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Jetblue führt eine neue Business-Class auf Inlandsflügen ein: Blue First soll noch 2026 starten.
Mit Blue First nähert sich die US-Airline immer mehr der Konkurrenz an. Die neue Kabine von Jetblue bietet eine Business Class im Inland mit breiten Sesseln, eigenem Cocktail-Menü und Bento-Box.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies