Airbus gegen Boeing: 2018 gab es einen klaren Sieger.

Bestellungen 2018Boeing distanziert Airbus

Der amerikanische Flugzeugbauer hat 2018 fast 900 neue Orders eingesammelt. Boeing lässt Airbus damit hinter sich.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

In Toulouse legte man einen Endspurt hin. Airbus brachte im Dezember den Deal mit der Leasingfirma Avolon über 75 A320 Neo und 25 A321 Neo unter Dach und Fach. Der Konzern verkaufte zudem vier A330 Neo an MEA Middle East Airlines und tütete die Bestellungen der neuen US-Airline mit dem Projektnamen Moxy (60 A220) sowie von Jetblue (60 A220) ein. Damit hat Airbus im letzten Monat des Jahres den Ordereingang noch um 60 Prozent steigern können.

Zwar hat der europäische Flugzeugbauer die definitiven Zahlen zu den Orders für 2018 noch nicht veröffentlicht. Doch basierend auf den bis Ende November ausgewiesenen Netto-Bestellungen von 380 Fliegern, kommt Airbus fürs Gesamtjahr damit auf Aufträge für etwas mehr als 600 Flieger, sofern nicht noch unbekannte Orders hereinkamen*. Bei den Nettobestellungen werden die neuen Orders um die Annullierungen korrigiert.

Gleichauf bei Auslieferungen

Trotz der Aufholjagd im Dezember gelang es Airbus aber bei weitem nicht, Boeing zu schlagen. Die Europäer lagen 2018 deutlich hinter der amerikanischen Erzrivalin zurück. Diese hat im vergangenen Jahr netto 893 neue Bestellungen eingesammelt. Damit habe man nun einen Arbeitsvorrat für sieben Jahre, freute sich Boeing am Dienstag (8. Januar) in einer Pressemitteilung.

Beide Hersteller waren 2018 von Problemen bei den Zulieferern geplagt worden, was auch die Auslieferung von Jets verzögerte. In diesem Duell liegen die beiden aber gleichauf. Airbus hat das selbstgesetzte Ziel von 800 an Kunden übergebene Fliegern erreicht, wie der Konzern am Dienstag bekannt gab. Boeing weist 806 Auslieferungen aus.

Mehr zum Thema

A321 Neo, visualisiert im Avolon-Design: Die Firma legt nach.

Leasingfirma Avolon tütet Airbus-Großorder ein

Jetblue und «Moxy» bestätigen A220-300-Orders

Jetblue und «Moxy» bestätigen A220-300-Orders

Der Airbus A380 mit der Kennung 9M-MNE bei der Ankunft in Tarbes 2022: Seit 2024 als 2-JEYL registriert.

Was aus Airbus' zweitem A380 mit Guernsey-Kennzeichen wird

ticker-airbus-konzern-

Airbus erhält 25-Jahres-Vertrag für Cybersicherheit in Frankreich

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier