Zwei nicht genannte Fluglinien haben einen Vorvertrag über den Kauf von insgesamt 15 Boeing 787-9 unterzeichnet. Eine der Airlines ist bereits Dreamliner-Kundin, die andere wird Neukundin. (19. Juli)

Tiefere Produktionsrate Boeing baut wegen Handelsstreit weniger Dreamliner

Die Auseinandersetzung zwischen den USA und China hat Folgen: Boeing kann weniger Dreamliner bauen als geplant und reduziert die Produktionsrate.

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Erst kürzlich schraubte Boeing den Ausstoß an Dreamlinern hoch. Statt zwölf bauen die Arbeiter in Everett bei Seattle und Charleston in South Carolina nun monatlich 14 Exemplare der 787. Doch nun muss der Flugzeughersteller die Produktionsrate wieder reduzieren. Ab Ende 2020 werde man auf zwölf gebaute Dreamliner pro Monat gehen, heißt es in der Mitteilung zum Ergebnis des dritten Quartals.

Als Grund für die Reduktion der Produktionsrate gibt Boeing das «aktuelle globale Handelsumfeld» an. US-Präsident Donald Trump hat einige Handelskriege angefacht, von denen vor allem der mit China Boeing trifft. Der Konzern glaubt aber, dass die Maßnahme nur temporär nötig sein wird. Er spricht von einer Zeitspanne von «ungefähr zwei Jahren». In den ersten neun Monaten 2019 hat Boeing insgesamt 301 Flieger ausgeliefert, im Vorjahr waren es noch 568 gewesen. Das hat allerdings auch mit dem weiterhin andauernden Grounding der Boeing 737 Max zu tun.

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Timo Nowack
Timo Nowack
guayaquil airbus a350 iberia
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Timo Nowack
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Stefan Eiselin
Stefan Eiselin