Dreamliner von Norwegian: Nicht problemfrei.

Vorwürfe an Boeings Ingenieure

Immer wieder hatte Norwegian Probleme mit ihren Dreamlinern. Nun macht der Chef der Billigairline den Ingenieuren von Boeing massive Vorwürfe.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Zwischendurch war Bjorn Kjos ganz zufrieden mit der Boeing 787. Nach einigen Schwierigkeiten zu Beginn hätten die Dreamliner im November einen hervorragenden Job gemacht, so der Chef von Norwegian gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg. «Die Flieger haben immer funktioniert.» Im Dezember habe das Ganze dann wieder anders ausgesehen. Verschiedene Probleme wirkten sich schlecht auf die Pünktlichkeit aus. Zuletzt musste einer der Flieger nach Problemen bei der Wartung drei Tage in New York gegroundet werden.

Die Schuld, so Bjorn Kjos, liege ganz klar bei Boeing. «Einige der Teams, die man zur Verfügung stellt, haben definitiv nicht genug Erfahrung», so der Airline-Manager. Einige der Ingenieure von Boeing würden die 787 einfach nicht gut genug kennen. Den Kurzschluss, der zu dem letzten Grounding führte, hätten die Techniker verursacht, erklärt er weiter. Sie hätten das eigentliche Problem - einen Software-Fehler - nicht erkannt. Der Computer habe den Piloten angegeben, dass die Bremsen an einem der Räder aktiviert seien. Das war nicht der Fall.

Boeing schickt mehr Ingenieure

«Es war ein Problem, dass man in fünf Minuten hätte lösen können», so Kjos. Die mangelnde Erfahrung habe das verhindert. Bei Boeing heißt es, man arbeite eng mit Norwegian zusammen, um die Probleme so schnell wie möglich zu lösen. Der Konzern will die Anzahl an Ingenieuren, die an den Norwegian-Destinationen arbeiten, erhöhen.

Grundsätzlich scheint Kjos aber zufrieden mit der 787. Man treffe keine Vorkehrungen für den Fall eines möglichen Flotten-Groundings, so der Chef gegenüber dem Magazin Flightglobal. Aufgekommen war das Thema, nachdem neue Batterie-Probleme bei einem Dreamliner von Japan Airlines aufgekommen waren. Aus einer der Batteriezellen war eine Flüssigkeit ausgelaufen. JAL zog die B787 daraufhin aus dem Verkehr. «Solche Probleme kommen immer wieder vor, auch bei B737», so Kjos. Für ihn sei das kein Grund zur Sorge.

Mehr zum Thema

ticker-boeing-787-9

Boeing weist im Juli nur 38 neue Bestellungen aus

ticker-usa

US Navy sucht neue Kampfdrohne für Flugzeugträger

Boeing 737 Max 7: Klein, aber mit viel Reichweite ausgestattet.

Boeing bringt die 737 Max 7 ans Ziel - was sie den Kunden bietet

ticker-boeing-1

Boeings Tarifangebot findet erste Zustimmung bei Gewerkschaft - Streikrisiko sinkt

Video

iberia sonnenfinsternis
Die Sonnenfinsternis hielten die Menschen an vielen Orten in Europa in Atem. Iberia beobachtete sie von einem Airbus A321 XLR aus - und hielt das im Video fest.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Unglücksort: Das Wrack der ATR 72 von Voepass.
Schon lange vor dem Absturz der ATR 72 mit 62 Toten waren bei Voepass Probleme mit Wartung und Enteisung bekannt. Dennoch wurde laut Erkenntnissen der brasilianischen Bundespolizei nicht konsequent gehandelt. Ihre Ermittlungen belasten die Fluggesellschaft - aber auch die Luftfahrtbehörde Anac.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
erste boeing 737 max tarom
Die rumänische Fluglinie steht kurz vor der Übernahme ihrer ersten Boeing 737 Max. Das Flugzeug von Tarom trägt schon seine Bemalung - und die zeigt neue Designelemente.
Timo Nowack
Timo Nowack