Dreamliner von Norwegian: Holpriger Start.

Boeing passt Dreamliner an

Norwegian war unglücklich mit der B787 und gab sie dem Hersteller zurück. Nun nahm Boeing Anpassungen am Dreamliner vor.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Die Norweger waren mächtig sauer auf Boeing. Mit dem Dreamliner wollten sie eigentlich die Langstrecke erobern. Und dann zickten die B787 einfach herum. Probleme mit Verkabelungen, mit der elektrischen Pumpe und mit der Software im Cockpit führten immer wieder zu Verspätungen und Ausfällen. Norwegian Air Shuttle hatte schließlich genug und nahm eine Boeing 787 aus dem Betrieb. Erst wenn die Probleme gelöst seien, werde man sie wieder benutzen.

Das ist nun offenbar der Fall. Wie Vorstandsvorsitzender Bjorn Kjos der Nachrichtengentur Reuters berichtet, kommt der Problem-Dreamliner noch in dieser Woche zurück in die Norwegian-Flotte. Mit der anderen B787 habe man keine Probleme gehabt. Bei dem betroffenen Jet jedoch hatten die hydraulischen Pumpen immer wieder Stress verursacht. Diese steuern die Landeklappen, hatten aber wegen ihrer Defekte «jeden zweiten Tag» zu Ausfällen geführt, so Kjos.

Pumpen ausgetauscht

Die betroffenen Pumpen habe Boeing aber inzwischen ausgetauscht. Jetzt kämen noch «die anderen Sachen» an die Reihe und dann sei die 787 wieder flugtüchtig. Offenbar ist Kjos daher nun auch wieder versöhnt mit Boeing. Er sei im Grunde wirklich sehr zufrieden mit den Dreamlinern. Die Kosten seien sehr gering und man spare enorm viel Treibstoff. Daher plane er, noch eine ganze Reihe weiterer Dreamliner zu kaufen. Wie viele, sagte er allerdings nicht.

Für Boeing dürfte das eine ziemliche Erleichterung sein. Denn erst gerade mussten die Amerikaner einen derben Rückschlag einstecken. Traditionskunde Japan Airlines tätigte eine Großbestellung beim härtesten Konkurrenten Airbus über 31 Langstreckenflieger des Typs A350. In der Branche munkelte man, dass die Japaner genug von den Zicken des Dreamliners hatten und daher auf den Konkurrenzjet setzen.

JAL-Probleme

Erst in dieser Woche wurden wieder neue Probleme mit Dreamlinern von JAL bekannt, Bei einem der Jets gab es Probleme mit dem Enteisungsmechanismus, weswegen er auf dem Weg nach Tokio in San Diego zwischenlanden musste. Bei einer anderen 787 auf dem Weg von Moskau nach Tokio funktionierte eine Toilettenspülung nicht. Außerdem soll auch der Ofen, mit dem man die Essen erhitzt, gestreikt haben. Der Flieger musste umkehren.

Mehr zum Thema

Hochgeklappte Flügelspitze der Boeing 777X: Die 777-9 ist die erste Variante.

Fürchten Airlines Terrible Teens bei der Boeing 777-9?

Boeing 787: Auch dieses Modell dürfte in der Order aus China enthalten sein.

Boeing ist zurück im Spiel mit China - aber kleiner und geheimnisvoller als erwartet

ticker-boeing-1

Jetzt spricht Donald Trump von bis zu 750 Jets, die China bei Boeing bestellen will

Westliche Flugzeuge von Aeroflot: Russland führt ein eigenes Regelwerk für die Luftfahrt ein .

Ohne Westen: Russland baut eigenes Luftfahrt-Regelwerk auf

Video

airbus a319 xizang airlines tibet airlines
Auf einem frisch lackierten Airbus A319 von Tibet Airlines ist der Name Xizang Airlines zu lesen. Es könnte der erste Schritt einer größeren Umbenennung sein, die auch einen politischen Hintergrund haben könnte.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies