Dreamliner von Tui über einem Kreuzfahrtschiff: Ein paar Flüge im Winter ab Düsseldorf.

CharterflügeBoeing 787 von Tui starten ab Düsseldorf

Das Dreamliner-Projekt von Tuifly hat sich zerschlagen. Dennoch werden diesen Winter regelmäßig Boeing 787 in Tui-Farben in Düsseldorf zu sehen sein.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Um die Corona-Krise mit ihrem massiven Nachfragerückgang zu überstehen, musste der Reisegigant Tui einen tiefen Einschnitt bei seiner deutschen Fluggesellschaft vornehmen. Plante er zuerst mit einer Verkleinerung der Flotte von Tuifly von 39 auf 17 Flugzeuge, einigte er sich am Ende mit den Gewerkschaften auf einen kleineren, aber immer noch schmerzhaften Abbau auf 22 Jets. Damit schaffe man die Basis, um im harten Wettbewerb bestehen zu können, so das Management.

Gleichzeitig legte Tui einen Ausbauschritt auf Eis. Die deutsche Tochter Tuifly hatte zuvor geplant, im Winter 2020/21 mit zwei Dreamlinern von Deutschland aus Fernziele ansteuern. Später hätten es fünf Boeing 787 werden sollen. Es gebe es auf der Langstrecke inzwischen aber zu wenig attraktive und ansteuerbare Ziele, so Airline-Chef Oliver Lackmann im Juli. Das Projekt mache in diesem Umfeld einfach «keinen Sinn» mehr. Aus dem Plan für Boeing 787 für Tuifly werde deshalb nichts.

Charterflüge für Kreuzfahrten

Dennoch werden Anfang der Wintersaison regelmäßig Dreamliner im Tui-Farben in Düsseldorf zu sehen sein. Der Reisegigant bereitet sich und sein Personal am Flughafen in Nordrhein-Westfalen bereits auf den Einsatz vor. Dabei geht es allerdings nicht um Linien- oder Ferienflüge, sondern um Charterflüge. Sie werden Reisende zu Kreuzfahrtschiffen bringen.

Ein Sprecher des Unternehmens bestätigt, dass man «zu Beginn der Wintersaison an ausgewählten Tagen und für einen begrenzten Zeitraum Kreuzfahrtgesellschaften Flüge auf einem Dreamliner angeboten hat». Noch sei allerdings nicht klar, ob es wirklich dazu komme. Die Boeing 787 für die Einsätze werden von den Tui Airlines in Belgien und den Niederlanden stammen.

Dreamliner aus Benelux

Tuis Benelux-Fluglinien betreiben zusammen fünf Boeing 787-8, die angesichts der Pandemie unterbeschäftigt sind. Sie werden für die Charterflüge dann jeweils nach Düsseldorf überstellt.

Mehr zum Thema

Boeing 787 in den Farben von von Tui: In Deutschland wird sie nicht so schnell zu sehen sein.

Tuifly gibt Pläne für Boeing 787 auf

Tuifly hat bisher eine Boeing 737 Max in die Flotte aufgenommen.

Wie es ist, in einer Boeing 737 Max zu fliegen

Boeing 737 von Tuifly: Ein Plan für die Restrukturierung steht.

Tuifly schrumpft Flotte weniger als geplant

Bildschirmfoto 2026-02-02 um 163343

Boeing 787 von Air India außer Betrieb genommen - Probleme mit dem Treibstoffschalter

Video

ilyushin il 114 300 kaelte
Das neue russische Turboprop-Flugzeug wird in den eisigen Bedingungen des Fernen Ostens dringend benötigt - auch von Polar Airlines. Doch dafür ist noch eine Anpassung an der Ilyushin Il-114-300 nötig.
Timo Nowack
Timo Nowack
wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a321 lr etihad airways dus
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für massive Einschränkungen im Luftverkehr. Auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich sitzen daher Flugzeuge von Golfairlines fest. Welche Jets von Emirates, Qatar Airways und Co. an welchen Flughäfen stehen.
Timo Nowack
Timo Nowack