Boeing 787-9: Soll Ende Juni abheben.

Verbesserungen an 787-9 nötigDesignfehler bei neuem Dreamliner

Eigentlich hat der längere Dreamliner das Okay der Behörden. Trotzdem muss Boeing an der 787-9 noch Änderungen vornehmen. Dafür setzte die FAA eine Frist.

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Die sogenannte Ram Air Turbine (RAT) kommt nur im äußersten Notfall zum Einsatz: Wenn alle Triebwerke ausfallen und der Notstromgenerator versagt, braucht es zum Steuern noch Strom – und den erzeugt der Propeller, der in diesem absoluten Notfall an der Seite des Fliegers ausgefahren wird. Auch wenn es enorm selten passiert, dass sie zum Einsatz kommt, die RAT ist unverzichtbar. Und bei Boeings neuem Dreamliner 787-9 hat sie versagt.

Auf einem Testflug und bei anschließenden Tests auf dem Boden hat eine der Einheiten keine Energie produziert, berichtet das Magazin Flightglobal. Boeing muss daher das Design anpassen. Dafür hat die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration FAA dem Hersteller eine Frist gesetzt. Bis zum 31. Dezember muss Boeing zeigen, dass die neuen RAT den Standards entsprechen.

Markteintritt noch im Juni

Dem Markteintritt der Boeing 787-9 steht offenbar dennoch nichts im Weg, heißt es. Denn grünes Licht von europäischen und US-Behörden hat der lange Dreamliner bereits erhalten. Schon Ende Juni soll Erstkunde Air New Zealand erstmals mit ihm abheben. Bei Boeing bemüht man sich, die Kunden zu beruhigen. Dass der Designfehler den Flug mit dem Dreamliner unsicherer mache, sei «extrem unwahrscheinlich», heißt es.

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