Probleme mit dem TriebwerkBoeing 777 von Swiss muss im Nirgendwo landen

Arktischer Winter statt kalifornischer Frühling: Eine neue Boeing 777 von Swiss musste auf dem Weg nach Los Angeles außerplanmäßig im kanadischen Iqaluit landen. Es gab offenbar technische Probleme.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die Passagiere von Flug LX40 waren am Mittwochabend (1. Februar) eigentlich auf dem Weg von Zürich ins deutlich wärmere Los Angeles. Doch statt den 21 Grad plus, die sie bei der Landung am Zielort erwartet hätten, müssen sie nun vorerst mit einer Temperatur von minus 21 Grad vorlieb nehmen. Die Boeing 777-300 ER von Swiss musste außerplanmäßig im kanadischen Iqaluit landen.

Swiss bestätigt auf Anfrage von aeroTELEGRAPH eine «technische Unregelmäßigkeit». Aufgrund einer Störungsmeldung habe sich das linke Triebwerk des Flugzeugs – wie technisch vorgesehen – automatisch abgeschaltet, so ein Sprecher der Fluggesellschaft. Die Besatzung habe sich daher entschieden, am Flughafen Iqaluit im hohen Norden Kanadas zu landen. Die Stadt ist zwar Hauptstadt des Territoriums Nunavut, zählt aber nur gerade 6700 Einwohner.

Eine acht Monate alte Maschine

«Das Flugzeug ist sicher gelandet», so der Swiss-Sprecher. Aktuell sei man darum bemüht, dass die Passagiere bestmöglich versorgt und schnellstmöglich an ihre Zieldestination befördert werden. Reisende und Crew seien wohlauf. Später wurden sie von einer Ersatzmaschine abgeholt und nach New York gebracht.

Die betroffene Boeing 777-300 ER ist noch frisch in der Flotte von Swiss und auch noch sehr neu. Sie war erst am 30. Mai 2016 an die Schweizer Fluggesellschaft ausgeliefert worden.

Mehr zum Thema

airbus a350 swiss 58

Warum ein Kapitän nicht automatisch als Kopilot einspringen kann

Kabine eines Airbus A330 von Swiss:S chick, aber in die Jahre gekommen.

Das ist der Fahrplan für die Umrüstung der Airbus A330 bei Swiss

ticker-swiss

Swiss feiert Eishockey-WM in der Schweiz mit Aktionen

crew swiss krankheit

«Noch nie so tiefen Frust erlebt»: Neue Krankmelderegelung verärgert Kabinencrews von Swiss

Video

Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Kurz nach dem Start Richtung München musste ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Evakuierung des AIrbus A321 Neo von Frontier Airlines: Viele nehmen ihr Gepäck mit.
Nach dem tödlichen Zwischenfall auf der Startbahn in Denver geriet auch die Evakuierung des Airbus A321 Neo in den Fokus. Erneut haben zahlreiche Passagiere trotz Rauchentwicklung ihr Handgepäck mitgenommen. Nun ermitteln die Behörden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
copa airlines muttertag
Wo können Mutter und Kind den Muttertag am besten verbringen? Im Cockpit, war die Antwort der Familie Freitas bei Copa Airlines.
Timo Nowack
Timo Nowack