Die N641UA kurz nach dem Start: Dem Zweistrahler droht nach einer harten Landung die Verschrottung.

Knicke im RumpfBoeing-767-Oldie von United droht nach harter Landung Verschrottung

Es könnte der letzte Flug einer 32 Jahre alten Boeing 767 von United Airlines gewesen sein. Nach einer harten Landung zeigt der Rumpf Falten und Risse.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

United Airlines betreibt mit 37 Flugzeugen die zweitgrößte Boeing 767-300ER-Flotte in den USA. Nur bei Delta sind es mit 44 Maschinen sieben mehr. Jung sind die Maschinen alle nicht mehr. Bei United liegt das Durchschnittsalter bei 27,5 Jahren. Aber das Ende ist nah. United will bis 2030 die komplette 767-Flotte durch Boeing 787 Dreamliner ersetzen.

Einer der ältesten Zweistrahler ist die 767 mit der Registrierung N641UA. Das Flugzeug wurde am 18. April 1991 an United übergeben und ist damit über 32 Jahre alt. In den letzten Wochen schickte die Fluggesellschaft die Maschine vielfach an europäische Flughäfen, wie Berlin, Neapel und Palma.

Löcher und Risse im Rumpf

Ihren bisher letzten Flug absolvierte die N641UA am 29. Juli als UA702 von New York nach Houston mit 193 Passagieren und 11 Besatzungsmitgliedern an Bord. Das Flugzeug landete um 10.34 Uhr Ortszeit und rollte zur Parkposition.

Erst dann wurden Schäden festgestellt - und die sind nicht unerheblich. Laut dem auf Zwischenfälle spezialisierten Portal Aviation Herald wurden Falten und Löcher im Rumpf festgestellt. Auch in den Sozialen Medien kursieren Bilder mit entsprechenden Schäden. Als Ursache gilt eine sehr harte Landung.

https://www.reddit.com/r/flying/comments/15ejmsv/rough_united_landing_at_iah_over_the_weekend/?utm_source=share&utm_medium=mweb3x&utm_name=post_embed&utm_term=1&utm_content=1

FAA untersucht den Vorfall

Gegenüber dem Portal Simple Flying teilte United mit, dass derzeit keine weiteren Flüge mit der Maschine geplant seien. Stattdessen arbeite man mit der US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSB und der US-Luftfahrtbehörde FAA zusammen, um die Einzelheiten dieser Landung zu verstehen.

Im Januar 2021 wies eine Boeing 737-400 der Frachtairline West Atlantic UK nach einer harten Landung ähnliche Schäden auf, unter anderem zeigte die Rumpfhaut hinter den Tragflächen Risse und war verbogen. Das Fazit der Techniker: Totalschaden. Bleibt also abzuwarten, ob Flug UA702 tatsächlich der letzte Flug der N641UA war.

Mehr zum Thema

Boeing 737 von West Atlantic UK: Deutliche Schäden im Rumpf.

Fehler der Cockpitcrew führt zu Totalschaden bei Boeing 737

Die hüpfende Boeing 777

Die hüpfende Boeing 777

Heck eines Airbus A330: Solch ein Flieger war betroffen.

Hart gelandeter A330 von Eurowings Discover fiel erneut aus

Boeing KC-135 Stratotanker: Über dem Irak abgestürzt.

Boeing KC-135 der USA über Irak abgestürzt

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack