Satellitenbild der Buschfeuer in Australien: Verheerende Folgen für Mensch, Tier und Pflanzenfeld.

TurbulenzenJet von Qantas bekommt Buschfeuer zu spüren

Eine Boeing 737 von Qantas flog über das australische Buschfeuer-Gebiet. Dort hatten sich mächtige Feuerwolken aufgetürmt. Das bekamen die Passagiere zu spüren.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Viele halten sie für die schlimmsten Buschbrände, die Australien je erlebt hat. Mehr als 2500 Häuser wurden bereits Opfer der Feuer, die seit November im Südosten des Landes wüten. Mindestens 25 Menschen und eine halbe Milliarde Tiere starben. Inzwischen haben die Flammen 63.000 Quadratkilometer Land niedergebrannt - oder eine Fläche annähernd so groß wie Nordrhein-Westfalen und Brandenburg zusammen.

Eine Folge der heftigen Brände sind Feuerwolken, im Meteorologen-Jargon Pyrocumulus genannt. Sie reichen besonders weit in die Höhe, sind stark rußhaltig und können Stürme und Gewitter auslösen. Und sie können Flugzeuge behindern.

Geschrien und erbrochen

Dies merkten die Passagiere eines Qantas-Fluges von Melbourne nach Canberra am vergangenen Samstag (4. Januar). Die Boeing 737 musste die Brände in den Bundesstaaten Victoria und New South Wales überfliegen. Dabei geriet sie auch in eine solche Feuerwolke. Zuerst sei es vor dem Fenster ganz hell gewesen, so ein Passagier zum Rundfunksender ABC. Danach sei es plötzlich dunkel wie in der Nacht gewesen.

In diesem Augenblick wurde die Boeing 737 von Qantas von heftigen Turbulenzen ergriffen. «Ich wurde aus meinem Sitz gehoben», so ein Reisender. Einige hätten geschrien, andere erbrochen, so ein weiterer Passagier.

Piloten stiegen höher

Die Piloten reagierten, indem sie höher stiegen und ihre Route Richtung Canberra anpassten. «Sie sagten uns später, dass die Wolke auf dem Wetterradar nicht sichtbar gewesen sei», so ein weiterer Augenzeuge. Die Landung am Zielort Canberra verlief problemlos.

Mehr zum Thema

Demonstrationsflug der Boeing 747-400 von Global Supertanker.

Mit einem Jumbo-Jet gegen Waldbrände

Sowohl das Entladen der Container als auch das Auftanken sind wesentlich einfacher als bei Löschflugzeugen.

Wasserballons gegen Feuersbrünste

ticker-qantas

Qantas eröffnet Technologiezentrum in Adelaide

ticker-qantas

Los Angeles Rams und San Francisco 49ers: Qantas fliegt NFL-Teams mit Airbus A380 nach Melbourne

Video

Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A320 Neo wird bei Tarmac Aerosave zerlegt: Das Unternehmen erweitert seine Zerlegungskapazitäten.
Eigentlich könnten sie noch Jahrzehnte fliegen. Trotzdem werden derzeit auffällig viele junge Airbus A220, A320 Neo und Boeing 737 Max zerlegt. Warum?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies