Satellitenbild der Buschfeuer in Australien: Verheerende Folgen für Mensch, Tier und Pflanzenfeld.

TurbulenzenJet von Qantas bekommt Buschfeuer zu spüren

Eine Boeing 737 von Qantas flog über das australische Buschfeuer-Gebiet. Dort hatten sich mächtige Feuerwolken aufgetürmt. Das bekamen die Passagiere zu spüren.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Viele halten sie für die schlimmsten Buschbrände, die Australien je erlebt hat. Mehr als 2500 Häuser wurden bereits Opfer der Feuer, die seit November im Südosten des Landes wüten. Mindestens 25 Menschen und eine halbe Milliarde Tiere starben. Inzwischen haben die Flammen 63.000 Quadratkilometer Land niedergebrannt - oder eine Fläche annähernd so groß wie Nordrhein-Westfalen und Brandenburg zusammen.

Eine Folge der heftigen Brände sind Feuerwolken, im Meteorologen-Jargon Pyrocumulus genannt. Sie reichen besonders weit in die Höhe, sind stark rußhaltig und können Stürme und Gewitter auslösen. Und sie können Flugzeuge behindern.

Geschrien und erbrochen

Dies merkten die Passagiere eines Qantas-Fluges von Melbourne nach Canberra am vergangenen Samstag (4. Januar). Die Boeing 737 musste die Brände in den Bundesstaaten Victoria und New South Wales überfliegen. Dabei geriet sie auch in eine solche Feuerwolke. Zuerst sei es vor dem Fenster ganz hell gewesen, so ein Passagier zum Rundfunksender ABC. Danach sei es plötzlich dunkel wie in der Nacht gewesen.

In diesem Augenblick wurde die Boeing 737 von Qantas von heftigen Turbulenzen ergriffen. «Ich wurde aus meinem Sitz gehoben», so ein Reisender. Einige hätten geschrien, andere erbrochen, so ein weiterer Passagier.

Piloten stiegen höher

Die Piloten reagierten, indem sie höher stiegen und ihre Route Richtung Canberra anpassten. «Sie sagten uns später, dass die Wolke auf dem Wetterradar nicht sichtbar gewesen sei», so ein weiterer Augenzeuge. Die Landung am Zielort Canberra verlief problemlos.

Mehr zum Thema

Demonstrationsflug der Boeing 747-400 von Global Supertanker.

Mit einem Jumbo-Jet gegen Waldbrände

Sowohl das Entladen der Container als auch das Auftanken sind wesentlich einfacher als bei Löschflugzeugen.

Wasserballons gegen Feuersbrünste

Airbus A380 von Emirates: 15 der Superjumbos der Fluglinie müssen zur Detail-Inspektion.

Airbus A380 von Emirates und Qantas müssen schnell zur Flügelinspektion

Boeing 737-800 (VH-XZJ): Die «Mendoowoorrji» trag das Design 13 Jahre lang.

Qantas tilgt nach 13 Jahren Aborigine-Lackierung auf Boeing 737

Video

2005: Boeing 737-800 (VH-XZJ) «Mendoowoorrji»
Rund 13 Jahre lang flog die Boeing 737 namens Mendoowoorrji mit einem Aborigine-Kunstwerk auf dem Rumpf um die Welt. Nun wird das Flugzeug von Qantas umlackiert, ganz verschwindet die Geschichte aber nicht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Special Olympics Airlift 2025: Zahlreiche Jets nehmen an der Aktion teil.
Vom 20. bis 26. Juni finden die Special Olympics USA Games statt. Zur Anreise können die Athletinnen und Athleten den Special Olympics Airlift nutzen, bei dem Flugzeugbesitzer ihre Flieger kostenlos zur Verfügung stellen. Erstmals ist auch eine Boeing 777 dabei.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
König Felipe VI. und Prinzessin Leonor: Flogen gemeinsam.
Prinzessin Leonor befindet sich auf der letzten Etappe ihrer militärischen Ausbildung. Ein Höhepunkt folgte nun in San Javier: Die spanische Thronfolgerin flog gemeinsam mit König Felipe VI. in einer Formation – mit einer Pilatus PC-21.
gerard al fil
Gérard Al-Fil