Unglück in der TürkeiBoeing 737 von Pegasus zerbricht nach Landung in Istanbul

Ein Jet von Pegasus Airlines ist in Istanbul verunglückt. Der Rumpf des Fliegers brach an mehreren Stellen. An Bord waren 183 Menschen, fast alle wurden verletzt. Auch Tote sind zu beklagen.

Top-Jobs

Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs

Unglück am Flughafen Istanbul-Sabiha Gökçen: Eine Boeing 737-800 von Pegasus Airlines ist am Mittwochabend (5. Februar) nach der Landung um 18:19 Uhr Ortszeit bei Regen von der Piste abgekommen. Bilder von der Unglücksstelle zeigen, dass der Rumpf des Flugzeuges mit dem Kennzeichen TC-IZK an mehreren Stellen gebrochen ist.

Die Boeing 737 kam als Flug PC2193 aus Izmir. An Bord waren laut Angaben des Gouverneurs von Istanbul 173 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder. Immer mehr Insassen des Fliegers wurden im Verlaufe des Abends in Krankenhäuser gebracht. Nachdem zuerst von 21 und dann 52 gesprochen wurde, sagte der Politiker am Abend es seien schon 139 Menschen verletzt worden. Gesundheitsminister Fahrettin Koca sprach von 179 Verletzten. Drei Menschen lägen auf der Intensivstation.

Offenbar mit Wand kollidiert

Auch drei Todesopfer gibt es inzwischen gemäß dem Minister zu beklagen. Trotz der großen sichtbaren Zerstörungen im vorderen Teil des Fliegers ist auch der Zustand der Piloten laut dem Gouverneur gut. Unklar ist, ob sich noch immer Menschen in der Maschine befinden, und falls ja, wie viele.

Gemäß dem auf Zwischenfälle spezialisierten Portal Aviation Herald setzte der Flieger von Pegasus Airlines erst rund 1000 Meter vor dem Ende der Landebahn oder 1950 nach der Landeschwelle auf. Er überschoss die Piste um weitere rund 200 Meter und kollidierte dann offenbar mit einer Wand, die das Flughafengelände in Richtung einer Straße abschließt.

Feuerwehr löscht Triebwerk

Die Flughafenfeuerwehr musste demnach eines der Triebwerke löschen, das in Brand geraten war. Das Flugzeug war elf Jahre alt und der Erstbetreiber hieß Air Berlin. Pegasus least den Jet seit Mai 2016 von der irischen SMBC Aviation Capital. Der Flugverkehr am Airport Sabiha Gökçen wurde nach dem Unfall eingestellt.

Bereits am 7. Januar hatte Pegasus Airlines am selben Flughafen bereits einen Zwischenfall erlitten. Damals kam eine Boeing 737 von der Piste ab und blieb im Gras stecken.

Mehrere Landeunfälle

Einen weitaus schwerwiegenderen Landeunfall verzeichnete der Billigflieger allerdings 2018 in Trabzon. Damals schlitterte ebenfalls eine Boeing 737 von der Piste. Sie glitt danach einen Abhang hinab ins Meer. Bei beiden Unglücken wurde niemand verletzt.

Mehr zum Thema

Boeing 737 rutscht in Istanbul von der Landebahn

Boeing 737 rutscht in Istanbul von der Landebahn

Die Boeing 737 nach dem Unfall in der Nacht.

Boeing 737 von Pegasus stürzt Abhang hinab

Der albanische Regierungsflieger: Der Airbus A319 gehört nun Albanien.

Türkei schenkt Albanien einen Airbus A319

ticker-tuerkei

Türkei erwägt Verbot von Powerbanks an Bord

Video

etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Sonex Onex im Formationsflug: Der Hersteller ist insolvent.
Sonex Aircraft hat seit 1998 Selbstbaukits für Flugzeuge hergestellt. Nun ist das Unternehmen pleite. Der Inhaber wendet sich in einem emotionalen Video an seine Kundinnen und Kunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies