Aer-Lingus-Flieger: Die USA sind ein wichtiger Markt für die Airline.

LangstreckentarifeBillig über den Atlantik - aber ohne Decke

Immer mehr klassische Fluggesellschaften bieten auf der Langstrecke Tarife an, die gewisse Dinge nicht mehr beinhalten, nun auch Aer Lingus und Tap.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Selten konnte man so günstig über den Atlantik fliegen wie jetzt. Neue Billiganbieter wie Eurowings, Norwegian, Wow Air oder Level treten aggressiv auf dem Markt auf und drücken die Preise für Flüge von Europa aus in die USA, aber teilweise auch nach Südamerika. Daran passen sich die traditionellen Anbieter zunehmend an. Die meisten haben billigere Tarife eingeführt, die gewisse einst inbegriffene Dinge nicht mehr einschließen - so etwa die Sitzplatzreservation.

Einen Schritt weiter geht jetzt Tap. Bei der portugiesischen Nationalairline gibt es seit dem 1. September einen Discount-Tarif für Langstreckenflüge. Er schließt kein eingechecktes Gepäck mehr ein. Das war bisher nicht möglich. Entscheidet man sich um, kostet das Gepäckstück 20 Euro pro Strecke.

Mahlzeiten weiterhin im Preis inbegriffen

Auch Aer Lingus passt sich den neuen Bedingungen an. Die Iren bieten neu Ultra-billig-Tarife an. Dabei geht sie noch einen Schritt weiter als Tap. Bereits für rund 340 Euro hin und zurück soll man demnächst mit den Iren nach Nordamerika fliegen können. Allerdings gibt es beim Saver-Tarif, wie auch bei Norwegian und Co., deutlich weniger Komfort. Nicht nur beinhaltet er kein Aufgabegepäck. Auch für eine Decke und für Kopfhörer müssen Passagiere zahlen.

Mahlzeiten sind weiterhin im Preis inbegriffen, das ist bei Norwegian nicht der Fall. Eine Decke wird bei Aer Lingus drei Euro, Kopfhörer sollen fünf Euro kosten , kündigt die Fluggesellschaft an. Auch Sitzplätze kann man nicht mehr reservieren. Diese werden, so Aer Lingus, beim Check-in automatisch zugeteilt. Passagiere, denen die Dinge, die nun zu Extras wurden, wichtig sind, können weiterhin den «Smart»-Tarif buchen. Dort kosten die Flüge laut der Fluglinie pro Strecke rund 40 Euro mehr.

Weitere werden folgen

Aer Lingus und Tap dürften nicht die letzten Fluglinien bleiben, die sich dafür entscheiden, billigere Transatlantik-Tarife anzubieten. So hat laut dem Reiseportal Skift zum Beispiel auch American Airlines vor, eine solche Preiskategorie einzuführen. Schon im nächsten Jahr könnte es so weit sein.

Mehr zum Thema

Boeing 737 Max von Norwegian: Mit ihr geht es in die USA.

Norwegian fliegt mit Boeing 737 Max in die USA

Billig-Langstreckentochter von IAG heißt Level

Billig-Langstreckentochter von IAG heißt Level

Bordkarte von Wow Air: Bald an mehr Destinationen.

Wow Air expandiert mit Airbus A330 Neo

ticker-aer-lingus

Aer Lingus beschleunigt Starlink-Einführung

Video

airbus a380 flightlab 2 jayn
Airbus hat einen A380 aus Abu Dhabi zurück nach Europa geholt und ihm in Irland eine neue Lackierung verpasst. Bevor er für Triebwerkstests umgerüstet wird, absolvierte der Riesenflieger nun einen tiefen Überflug über den Flughafen Toulouse-Blagnac.
Timo Nowack
Timo Nowack
Designentwurf der Hydra: Der Entwurf von Studierenden der TU Berlin hat die DLR Design Challenge gewonnen.
Schlägt man ihr einen Kopf ab, wachsen zwei nach. Zumindest bei der Hydra aus der Sage. Beim gleichnamigen Flugzeugkonzept der TU Berlin lässt sich der Antriebsstrang einfach austauschen. Damit haben die Studierenden nun einen renommierten Wettbewerb gewonnen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Das Terminal des Port Polska: Platz für vorerst 44 Millionen passagiere.
Von Kommunisten erdacht, viel später von einer nationalkonservativen Regierung wiederbelebt und schließlich von einer liberalen Regierung bestätigt: Port Polska hat viele politische Wendungen überlebt. Polens neuer Zentralflughafen nimmt nun konkrete Formen an. Ende 2032 soll er eröffnet werden - mit Platz für jährlich 44 Millionen Fluggäste, 24-Stunden-Betrieb und Lot Polish Airlines als wichtigster Nutzerin.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin