United-Jet beim Start der Washington-BER-Route im Mai: Mehr als nur eine Winterpause.

United nimmt Route nicht mehr aufBerlin verliert Washington-Flüge auch im Sommer

United wird die Route Washington - Berlin im Sommer 2024 nicht wieder aufnehmen. Es ist die zweite deutsche Enttäuschung durch eine amerikanische Airline in kurzer Zeit.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Der deutsche Hauptstadtflughafen wünscht sich mehr Verbindungen zu fernen Zielen. Bisher geht es von Berlin nach New York, Washington, Peking, Singapur und Doha. Im Winter kommen Dubai und Miami hinzu, auch Jeddah ist in Planung, Washington fällt weg.

Dass United Airlines ihre Washington-Flüge im Winter nicht durchführt, war von Anfang an klar. Doch nun gibt es für den BER auch eine schlechte Nachricht für den Sommer 2024: United wird die Route zwischen den beiden Hauptstädten nicht wieder aufnehmen.

Anziehungskraft doch nicht ungebrochen

«United Airlines wird im Sommer 2024 die Flüge zwischen Washington, D.C. und Berlin nicht wieder aufnehmen», bestätigt ein Sprecher der Fluggesellschaft gegenüber aeroTELEGRAPH. Lediglich die ganzjährige Verbindung nach Newark werde fortgeführt.

Das ist durchaus bitter für Berlin. Zum Start der Washington-Flüge im Mai 2023 hatte Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner noch gesagt: «Dank der neuen Nonstop-Verbindung werden nicht nur kulturelle und touristische Begegnungen vereinfacht, sondern auch der wirtschaftliche, wissenschaftliche und geschäftliche Austausch gestärkt.» Die ganze Region Berlin-Brandenburg profitiere. «Berlins Anziehungskraft ist ungebrochen.»

United enttäuscht BER, Delta Düsseldorf

Zudem ist der BER schon der zweite deutsche Flughafen, der für den kommenden Sommer eine Enttäuschung durch eine große amerikanische Fluggesellschaft hinnehmen muss. Erst im September war dies dem Airport Düsseldorf durch Delta Air Lines geschehen.

Delta fliegt im ausklingenden Sommerflugplan erstmals seit der Pandemie wieder zwischen Atlanta und Düsseldorf. Zuerst war die Strecke ganzjährig geplant, doch die amerikanische Fluggesellschaft begrub diesen Plan und machte sie zur reinen Sommerroute. Im September wurde dann klar: Delta wird auch im Sommer 2024 die Flüge nicht wieder aufnehmen.

Nummer drei und vier, aber keine Drehkreuze

Die Flughafen Berlin-Brandenburg und Düsseldorf sind der dritt- und viertgrößte Airport Deutschlands nach Passagierzahlen. Im Gegensatz zu Nummer eins und zwei, Frankfurt und München, sind sie aber keine Drehkreuze, sodass Flüge dort nicht mit vielen Umsteigern gefüllt werden, sondern als Punkt-zu-Punkt-Routen funktionieren müssen.

Mehr zum Thema

Wohin es im Winterflugplan 2023/2024 ab dem BER geht

Wohin es im Winterflugplan 2023/2024 ab dem BER geht

Ein Airbus A320 Neo von Flynas über Berlin: Flüge nach Jeddah.

Berlin bekommt mit Jeddah neues Langstreckenziel

Boeing 767 von Delta: Derzeit noch in Düsseldorf zu sehen.

Delta Air Lines stoppt Sommerbuchungen nach Düsseldorf

ticker-usa

US-Senat beschließt neue Regeln für psychische Gesundheit von Pilotinnen und Piloten

Video

Die abgestürzte Beechcraft im Maisfeld: Alle vier Personen haben überlebt.
In Wisconsin stürzt ein Kleinflugzeug in ein Maisfeld. Die ersten Helfer kommen nicht über die Straße, sondern mit dem Fallschirm aus einem anderen Flugzeug, das zufällig in der Nähe war.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
dubai vertiport 22
Wie funktioniert ein Verkehrsmittel, das es bislang noch gar nicht im kommerziellen Betrieb gibt? In Dubai laufen die letzten Vorbereitungen für den Start von Flugtaxis. Skyports-Manager Gareth Wilson verrät, warum Passagiere gewogen werden, wie schnell der Check-in ablaufen soll und weshalb das Netz mit nur einem einzigen Evtol startet.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies