Ein Airbus A320 Neo von Flynas über Berlin: Flüge nach Jeddah.

Saudische Airline FlynasBerlin bekommt mit Jeddah neues Langstreckenziel

Dem Flughafen Berlin mangelt es an Fernzielen. Nun kommt eines hinzu. Anfang Dezember startet der saudische Billigflieger Flynas eine Route auf die Arabische Halbinsel.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Mehr als 140 Destinationen in 49 Ländern werden direkt vom Flughafen Berlin Brandenburg angeflogen. Knapp 96 Prozent davon sind Kurz- und Mittelstreckenziele. Langstrecken gibt es vom BER aktuell fünf: New York, Washington, Peking, Singapur und Doha. Mit dem Wechsel zum Winterflugplan Ende des Monats fällt mit Washington ein Ziel weg, dafür kommt mit Dubai ein weiteres Ziel dazu.

Dabei sind die Langstreckenträume in Berlin seit Jahren groß. Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey hat sich kürzlich öffentlich weitere USA-Routen gewünscht, aber auch Verbindungen nach Neu Delhi, Seoul, Shanghai, Tokio und Bangkok stehen auf der Wunschliste. Verkehrsrechte, die diese Verbindungen möglich machen würden, gibt es.

Flynas fliegt nach Jeddah

Anfang Dezember kommt nun eine weitere Langstrecke hinzu. Flynas verbindet Jeddah ab dem 1. Dezember mit Berlin. Die saudische Billigairline bedient die Route dann drei Mal pro Woche, wie das Portal Aero Routes berichtet. Zum Einsatz kommt ein Airbus A320 Neo. Flugtage sind mittwochs, freitags und sonntags. Flynas benötigt für die Strecke rund sechs Stunden.

Die Fluggesellschaft bietet in ihren Airbus A320 Neo eine reine Economy-Kabine mit 174 Sitzplätzen. Der Sitzabstand wird mit 30 Zoll oder 76,2 Zentimeter angegeben. Beim Thema Bordunterhaltung setzt die Airline auf das Motto: Bring your own device. Angeboten werden dann verschiedene Filme, Serien und Spiele. Monitore gibt es nicht.

Massiver Flottenausbau

Neben Berlin wird Flynas ab Dezember neu auch nach Brüssel fliegen. In Europa bedient die saudische Fluggesellschaft aktuell Ziele unter anderem in Albanien, Bosnien-Herzegowina, Frankreich und der Türkei. Die Fluggesellschaft hat große Wachstumspläne und will die größte Billigairline im Nahen Osten werden. Erst kürzlich hat sie fünf weitere Airbus A320 Neo übernommen. Bis Ende des Jahres sollen nochmal acht folgen.

Die Flotte von Flynas besteht aktuell aus 56 Flugzeugen. Vier Airbus A330, 13 Airbus A320 und 39 Airbus A320 Neo. Im vergangenen Jahr hatte die saudische Airline 100 Maschinen fest bei Airbus bestellt und sich Optionen für 30 weitere Flugzeuge gesichert.

Saudi-Arabien mit großen Expansionsplänen

Saudi-Arabien will den Tourismus bis 2030 deutlich ausbauen. Flynas kommt neben Saudia, Riyadh Air und der künftigen Neom Airlines dabei eine Schlüsselrolle zu. Das Land plant mit 330 Millionen Fluggästen und 250 Direktverbindungen weltweit. Aktuell sind es rund 100 Millionen Passagiere und 99 Ziele. Mit Berlin kommt nun ein weiteres hinzu.

Mehr zum Thema

Airbus A320 Neo von Flynas: Die Airline baut aus.

Flynas will über hundert zusätzliche Flugzeuge kaufen

Ein Dreamliner von Saudia: Noch hat Neom Airlines keine eigenen Flugzeuge.

Saudi-Arabien will 2024 mit dritter Nationalairline starten

Airbus A320 Neo von Eurowings: Aktuell der Flieger der Wahl nach Dubai.

Warum Eurowings den A320 Neo nach Dubai einsetzt

Airbus A320 von Easyjet: aeroTELEGRAPH war beim A-Check eine Nacht dabei.

Von defekten Waschbecken bis zu gefetteten Schmiernippeln: Eine Nacht im Easyjet-Hangar

Video

Der weltgrößte Papierflieger: Er flog über 59 Meter.
Papierflieger kennt jedes Kind. Doch dieses Exemplar sprengt alle Dimensionen: Mit mehr als 20 Metern Spannweite und einem Flug über 59 Meter hat ein Team aus Italien den Weltrekord für das größte flugfähige Papierflugzeug geholt - und Deutschland entthront.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Electra aero: So soll das Regionalflugzeug aussehen.
Der erfolgreiche Testflug des Kurzstartflugzeugs EL2 ist für Electra Aero nur der Anfang. Das Unternehmen entwickelt bereits ein deutlich größeres Verkehrsflugzeug für 100 Passagiere, das dank eines ungewöhnlichen Antriebskonzepts sehr effizient fliegen soll.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
bundeswehr luftwaffe airbus a400 m venezuela hilfe 02
Die deutsche Luftwaffe schickt Airbus A400 M nach Venezuela, um nach den verheerenden Erdbeben dort zu helfen. Auch kommerzielle Fluglinien stellen Flugzeuge zur Verfügung - so etwa Vietnam Airlines oder Iberia.
Timo Nowack
Timo Nowack