Skizze der Beriev Be-2500. Am Amphibienflugzeug wird seit Jahrzehnten gearbeitet.

Wie Beriev Be-2500Wird ein neues Kaspisches Seemonster geboren?

Der russische Hersteller Beriev arbeitet an einem amphibischen Transportflugzeug mit gigantischem Startgewicht. Ganz neu ist die Idee nicht.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Mitarbeiter des Geheimdienstes der USA entdeckten 1967 auf Satellitenaufnahmen aus der Sowjetunion ein riesiges Fluggerät. Beschriftet war es mit KM. Es war ihnen völlig unbekannt und bekam den Übernamen Kaspisches Seemonster. 92 Meter lang war der Megaflieger und er war mit zehn Triebwerken ausgerüstet.

Was die USA entdeckten, war eine riesige Testmaschine für das sowjetische Programm für Bodeneffektfahrzeuge oder Ekranoplans, wie die Russen die Gefährte nannten. Mit ihnen wollte die UdSSR Truppen oder Raketen schnell und sicher transportieren. Umgesetzt wurde das Programm nie. Nun könnte jedoch ein kleiner Verwandter des Kaspischen Seemonsters geboren werden.

Startgewicht von über 1000 Tonnen

Wie der staatliche russische Luftfahrtkonzern UAC bekannt gibt, arbeitet die Tochter Beriev Aircraft an einem «Amphibienflugzeug mit einem Startgewicht von über 1000 Tonnen». Der Flieger werde in der Lage sein, Fracht und Passagiere über weite Strecken in der Luft und über die «Infrastruktur der Schifffahrt» zu transportieren, heißt es weiter.

Namentlich genannt wird das Projekt nicht. Berievs Vorzeigeprodukt ist derzeit die Be-200 S. Das 32,8 Meter lange Amphibienflugzeug mit einem maximalen Startgewicht von 41 Tonnen ist weltweit im Einsatz - vor allem für Lösch- und Rettungseinsätze. 17 Stück wurden bisher gebaut. Der neue Flieger würde also ein rund 25 Mal höheres Stargewicht aufweisen und wäre folglich auch massiv größer.

Alter Traum

An einem XL-Modell arbeiten die Ingenieure von Beriev schon länger. Seit 2007 tüfteln sie an Entwürfen für eine Be-2500. Ihr maximales Startgewicht soll allerdings 2500 Tonnen betragen, die Nutzlast 1000 Tonnen. Sie würde 115 Meter lang, hätte eine Spannweite von 123 Metern und eine Reichweite von 16.000 Kilometern.

Auch in China arbeiten Ingenieure an einem großen neuen Amphibienflugzeug. Die Avic AG600 hat eine Reichweite von 4500 Kilometern. Sie ist 36,9 Meter lang und hat eine Spannweite von 38,8 Metern. Das maximale Startgewicht beträgt 53,5 Tonnen.

Mehr zum Thema

Das Kaspische Seemonster wurde 1964 von der UdSSR entwickelt. Es war rund hundert Meter lang und hatte zehn Triebwerke. Die Nutzlast betrug bis zu 540 Tonnen.

Die Rückkehr der Ekranoplans

Viking-Air-Video: Die Pläne zur CL-515 sind ab circa Minute 8:40 zu sehen.

Viking Air sucht Kunden für neues Amphibienflugzeug

Riesen-Flugboot startet erstmals aus dem Wasser

Riesen-Flugboot startet erstmals aus dem Wasser

Video

Flughafen Pereria: Massive Schäden am Terminal.
Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat im Westen Kolumbiens schwere Zerstörungen angerichtet und mindestens 110 Menschen das Leben gekostet. Auch der Luftverkehr ist betroffen: Sieben Flughäfen mussten ihren Betrieb einstellen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
skytraders airbus a319 antarktis 01
Ein Airbus A319 hat einen Notfallpatienten von einer Station in der Antarktis abgeholt. Die Kopilotin sagt, man sei den Grenzen der Leistungsfähigkeit des Flugzeuges nahe gekommen.
Timo Nowack
Timo Nowack
boeing 777 300 er jetairwass vt jeq
Mehr als sieben Jahre stand eine Boeing 777-300 ER der einstigen indischen Fluglinie am Flughafen Mumbai. Jetzt hat der Langstreckenjet von Jet Airways Indien verlassen - immer noch in der alten Lackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack