Ein Dreamliner von Etihad Airways: Die Airline darf in England zwei Anzeigen nicht mehr zeigen.

KlimaschutzBehörde wirft Etihad Greenwashing vor

Etihad darf in England zwei Anzeigen aufgrund von Greenwashing-Vorwürfen nicht mehr nutzen. Auch in Australien steht die Fluggesellschaft am Pranger.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

Fluggesellschaften stehen immer wieder wegen irreführender Werbung in der Kritik. Austrian Airline musste nach Kritik vom österreichischen Werberat eine Werbeaktion zurückziehen, KLM hatte eine Klage wegen Greenwashings am Hals und Lufthansa wurde jüngst von der Selbstregulierungsbehörde der britischen Werbebranche der Advertising Standards Authority (kurz ASA) gerügt.

Die britische Behörde hat nun eine weitere Airline im Visier. Etihad Airways darf nach einem Urteil vom 11. April zwei ihrer jüngsten Anzeigen nicht mehr zeigen. Darin erklärte die Golf Airline, dass sie «einen lauteren, mutigeren Ansatz für nachhaltige Luftfahrt» verfolge. Die ASA sah die Behauptung nicht mit Fakten gedeckt und verbot die weitere Verwendung, berichtet Bloomberg.

Etihad betont Umweltengagement

Denn Verbraucher und Verbraucherinnen könnten fälschlicherweise annehmen, dass ein Flug mit Etihad absolut nachhaltig sei. Das sei nicht gegeben, da es noch keine Technologie gebe, die absolut nachhaltiges Fliegen ermöglichen würde, so die ASA. Die Behauptung in der Anzeige sei übertrieben.

Etihad Airways gab sich vom Urteil enttäuscht: «Nachhaltigkeit hat für Etihad höchste Priorität», teilte die Fluggesellschaft gegenüber Bloomberg mit. Die Airline hob ihre Investitionen in treibstoffeffiziente Flugzeuge, nachhaltige Flugkraftstoffforschung sowie den CO2-Ausgleich hervor.

Stress auch in Australien

Stress hat die Fluggesellschaft nicht nur in England. Auch in Australien droht der Airline Ungemach. Umweltaktivisten und Aktivistinnen haben die australische Wettbewerbs- und Verbraucherkommission eingeschaltet, nachdem Etihad damit warb, dass bis 2050 das Ziel von Netto-Null-Emissionen erreicht ist. Die Fluggesellschaft habe bis zu ihrem Stichtag keinen glaubwürdigen Weg zu Netto-Null-Emissionen, argumentieren die Aktivisten.

Mehr zum Thema

Das Inserat von Austrian Airlines: Ethik-Kodex «nicht ausreichend sensibel umgesetzt».

Austrian Airlines kassiert Rüffel wegen Werbung

KLM-Flieger: Die Airline hat eine Greenwashing-Klage am Hals.

Was Air France-KLM zur Greenwashing-Klage sagt

Die Aktivisten von Greenpeace übersteigen den Zaun zum Flughafengelände.

Aktivisten bekleckern Boeing 777 von Air France

ticker-klm

PH-BXL: KLM verabschiedet zweite Boeing 737-800

Video

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack