<div class="embed-container"><iframe src="https://www.youtube.com/embed/kd0EzQaEiZQ" width="300" height="150" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></div>

Lithium-Ionen-FrachtBehörde will Batterien-Transport verbieten

Die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA will den Transport von Lithium-Ionen-Batterien an Bord von Passagierfliegern verbieten. Das Risiko sei «akut und sehr groß».

Top-Jobs

Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs

Lithium-Ionen-Batterien sind in der digitalen Welt ein wichtiger Bestandteil. Sie versorgen die Geräte, mit denen wir täglich kommunizieren und arbeiten mit Energie. Damit sie auch an Ziele kommen, die normalerweise nicht von Frachtfliegern angesteuert werden, beauftragen die Cargo-Anbieter derzeit oft Passagierflieger mit dem Transport der Batterien. Doch schon bald könnte das verboten werden. Die US-Behörde Federal Aviation Administration FAA hat erklärt, dass man ein Verbot des Transports von Lithium-Ionen-Batterien an Bord von Passagierfliegern durchsetzen wolle.

«Wir glauben, dass da ein akutes Risiko besteht und man dringend handeln muss», so Angela Stubblefield, die sich bei der FAA mit gefährlichen Materialien auseinandersetzt, laut der Nachrichtenagentur AP.  Denn wie verschiedene Tests von Behörden gezeigt haben, können die Batterien durch Wärmeentwicklung Brände auslösen und zu Explosionen führen. Passiert das während des Fluges, kann das für die Insassen des Fliegers tödlich enden.  Eine Simulation eines möglichen Brandes können Sie oben im Video sehen.

26 Millionen Passagiere betroffen

Alleine an Bord der Fluglinien, die die Lithium-Ionen-Fracht in und aus den USA transportieren, fliegen jährlich 26 Millionen Passagiere, so Stubblefield weiter. Das wolle man nicht mehr tolerieren. Das Verbot, so Stubblefield, solle nicht nur Großlieferungen umfassen. Alle Lithium-Ionen-Batterien, die unverbaut transportiert würden, dürften dann von Passagierfliegern nicht mehr geflogen werden. Lithium-Ionen-Batterien, die bereits in Elektronik verbaut sind, wären von dem Verbot nicht betroffen.

Erst vor kurzer Zeit hatte Flugzeugbauer Boeing seinen Kunden dringend dazu geraten, keine großen Ladungen Lithium-Ionen-Batterien mehr zu transportieren. Die Gefahr, die von den entflammbaren Batterien ausgehe, stelle ein großes Sicherheitsrisiko dar und noch seien keine Verpackungs- und Transportlösungen gefunden, die einen Brand sicher verhindern können.

Airlines weigern sich bereits

Einige Airlines wie etwa Delta und United haben bereits gehandelt und weigern sich, die Ladung zu transportieren. In einem Schreiben im Frühling riefen sie auch andere Anbieter dazu auf, es ihnen nachzutun.

113 Zwischenfälle zählte die amerikanische Luftfahrt-Sicherheitsbehörde FAA zwischen 1991 und 2010, die auf irgendeine Weise mit Lithium-Batterien zusammenhängen. Auch beim Absturz einer Boeing 747 von UPS im September 2010 wird vermutet, dass Batterien für ein Feuer an Bord und Rauchentwicklung im Cockpit verantwortlich waren. Das führte schließlich zum Kontrollverlust.

Mehr zum Thema

boeing 787 air new zealand imtow

Boeing 787-9 und -10 haben jetzt mehr Reichweite - und das ist für Boeing eine doppelt gute Nachricht

Hubschrauber an einem Flughafen: Die FAA hat die Regeln verschärft.

Wieder Beinahe-Zusammenstoß von Passagierflieger und Helikopter - FAA verschärft Sicherheitsregeln

ticker-faa

Wartungsfirma arbeitete ohne Zulassungen und mit ungeeigneten Werkzeugen: FAA verhängt Millionenstrafe

Eine Tecnam P2006T: Mit diesem Flugzeugtyp will Air Taxi Express das Uber der Luftfahrt werden.

Tecnam passt Flugzeuge an - damit sie künftig auch Sportpilotinnen und -piloten fliegen können

Video

Die Boeing 757 von Icelandair: Heikler Tiefflug.
Nach 40 Jahren geht er in Rente. Auf seinem letzten Flug von Frankfurt nach Keflavik wollte der Kapitän einer Boeing 757 etwas Besonderes machen und flog in sehr niedriger Höhe über seine Heimat hinweg. Icelandair ist verärgert und hat die Behörden eingeschaltet.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies