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UmbaufrachterBehörde reagiert nach Zwischenfall mit Boeing 757 von DHL in Leipzig

Vier Jahre nach einem Zwischenfall in Leipzig gibt die Luftfahrtbehörde der USA eine Empfehlung für gewisse Umbaufrachter heraus. Auslöser war ein Vorfall mit einer Boeing 757 in Leipzig.

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Es geschah am 13. Februar 2021: Eine zum Frachter umgebaute Boeing 757 von DHL startete in Leipzig mit dem Ziel Frankfurt. Im Steigflug öffnete sich plötzlich das vordere Frachttor. Die Piloten reagierten sofort und landeten rund 15 Minuten später wieder sicher am ostdeutschen Flughafen.

Mehrere Teile des Frachttors der Boeing 757 F hatten sich vom Flugzeug gelöst, was zur ungeplanten Öffnung führte. Die Trümmerteile fielen in der Umgebung des Braunkohlekraftwerks Schkopau zu Boden. Später stellte sich heraus, dass die Ladeluke des Hauptdecks nicht richtig verriegelt war.

Nur Empfehlungen an Betreiber gewisser Boeing 757

Vier Jahre nach dem Vorfall hat die Luftfahrtbehörde der USA reagiert und eine Sicherheitsempfehlung veröffentlicht (Special Airworthiness Information Bulletin SAIB 2025-02). Darin weist sie Betreiber gewisser Boeing 757 F auf mögliche Sicherheitsrisiken hin und gibt Empfehlungen zur Prävention. Eine verpflichtende Umsetzung der Maßnahmen ist jedoch nicht vorgesehen.

Betroffen sind gewisse Flugzeuge, die von Precision Conversions umgerüstet wurden. Sie verfügen über hydraulisch betriebene Frachttüren, die mit mechanischen Riegeln, Verriegelungshaken und Näherungssensoren gesichert sind. Letztere überwachen die Position der Tür.

Luftfahrtbehörde empfiehlt Wartungsmaßnahmen

Die Federal Aviation Administration FAA empfiehlt in ihrem Bulletin mehrere Wartungsmaßnahmen, die je nach Testintervall alle 5000 Flugzyklen oder -stunden durchgeführt werden sollten und im Handbuch des Herstellers Precision Conversions beschrieben sind. Dazu gehören Funktionsprüfungen des Frachttors, Kontrollen der Verriegelungssysteme sowie Inspektionen von Sichtfenstern und Verschlussteilen.

Zudem betont die Behörde die Bedeutung eines störungsfreien Betriebs bei Kälte – etwa durch das Entfernen von Eis und Schnee an den Mechanismen und zusätzliche Kontrollen nach Frost.

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