Sitzkonzept S1 von Molon Labe Seating: Der Mittelplatz ist weiter nach hinten gesetzt und liegt tiefer.

Neues Konzept für die EconomySo könnte der Mittelsitz wieder attraktiv werden

Wer im Flieger einen Mittelsitz bekommt, muss auf rücksichtsvolle Nachbarn hoffen. Ein Startup will mit einem neuen Konzept nun Abhilfe schaffen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Unter Passagieren gibt es eigentlich nur zwei Lager: Diejenigen, die gerne am Fenster Platz nehmen oder diejenigen, die einen Sitz am Gang vorziehen. Den Mittelsitz wird kaum jemand freiwillig auswählen. Denn anstatt schöner Aussicht, Kabinenwand zum Gegenlehnen oder Raum zum Beineausstrecken verspricht der Sitz in der Mitte nur weniger Platz und einen Kampf um die Armlehnen.

Diese Misere will ein Unternehmen nun beenden. Das Startup Molon Labe Seating aus den Vereinigten Staaten hat eine Economy-Sitzreihe entworfen, die mehr Komfort auf den mittleren Plätzen bieten soll. Die US-amerikanische Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) gab mittlerweile schon die Zertifizierung bekannt.

Mehr Platz bei gleicher Kapazität

Der Trick: Die äußeren Plätze befinden sich etwas weiter vorne und höher als der Mittelsitz. Weil Passagiere somit versetzt voneinander sitzen, kommen sich die Schultern nicht mehr in die Quere. Und auch zwei Ellbogen sollen pro Armlehne besser Platz finden, da die Lehnen abgestuft sind. Dadurch verspricht Molon Labe Seating mehr Platz für die Passagiere, während Fluggesellschaften dennoch gleich viele Plätze bieten können.

Bislang hat das Startup die Zertifizierung nur für den Kurz- und Mittelstreckensitz S1. Doch die Ingenieure tüfteln derzeit auch einem Pendant für die Langstrecke mit dem Namen S2. Bei diesem ist der Mittelsitz etwas breiter angelegt als bei den Nachbarn. Eine Besonderheit teilen sich jedoch alle drei der Sitze: Sie besitzen an der Kopflehne eine Ausbuchtung, gegen die der Kopf angelehnt werden kann.

Konkurrent verfolgt selbes Prinzip

Die britische Firma Rebel Aero verfolgt mit dem Sitz Joy ein ähnliches Konzept. Hier ist der Mittelsitz leicht nach vorne versetzt. Der Effekt soll aber der gleiche sein wie beim S1. Als Besonderheit lassen sich die Sitzflächen beim Joy einklappen. So sollen Passagiere am Mittel- und Fensterplatz einfacher den Gang erreichen können.

Sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie, wie die neuen Mittelplatz-Konzepte aussehen.

Mehr zum Thema

Welcome aboard the new Boeing 777-300ER of ANA. The Entrance should resemble one of a hotel reception

ANA präsentiert japanisch-westliche Nobelkabine

Die Economy-Kabine eines Airbus A380 von Lufthansa: Kann man sich hier künftig hinlegen?

Lufthansa liebäugelt mit Schlafcouch

New Premium Economy seat: Will be introduced later

Das ist der neue Premium-Economy-Sitz von Lufthansa und Swiss

So wird es in der neuen Business Class von Turkish aussehen.

So wird es im neuen Dreamliner von Turkish Airlines aussehen

Video

lufthansa erster airbus a350 1000 erstflug 01
Der erste Airbus A350-1000 der deutschen Fluggesellschaft trägt den XXL-Kranich und hat nun erstmals den Boden verlassen. Noch sitzen aber keine Lufthansa-Piloten am Steuer.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die abgestürzte Beechcraft im Maisfeld: Alle vier Personen haben überlebt.
In Wisconsin stürzt ein Kleinflugzeug in ein Maisfeld. Die ersten Helfer kommen nicht über die Straße, sondern mit dem Fallschirm aus einem anderen Flugzeug, das zufällig in der Nähe war.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
dubai vertiport 22
Wie funktioniert ein Verkehrsmittel, das es bislang noch gar nicht im kommerziellen Betrieb gibt? In Dubai laufen die letzten Vorbereitungen für den Start von Flugtaxis. Skyports-Manager Gareth Wilson verrät, warum Passagiere gewogen werden, wie schnell der Check-in ablaufen soll und weshalb das Netz mit nur einem einzigen Evtol startet.
gerard al fil
Gérard Al-Fil