Sitzkonzept S1 von Molon Labe Seating: Der Mittelplatz ist weiter nach hinten gesetzt und liegt tiefer.

Neues Konzept für die EconomySo könnte der Mittelsitz wieder attraktiv werden

Wer im Flieger einen Mittelsitz bekommt, muss auf rücksichtsvolle Nachbarn hoffen. Ein Startup will mit einem neuen Konzept nun Abhilfe schaffen.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Unter Passagieren gibt es eigentlich nur zwei Lager: Diejenigen, die gerne am Fenster Platz nehmen oder diejenigen, die einen Sitz am Gang vorziehen. Den Mittelsitz wird kaum jemand freiwillig auswählen. Denn anstatt schöner Aussicht, Kabinenwand zum Gegenlehnen oder Raum zum Beineausstrecken verspricht der Sitz in der Mitte nur weniger Platz und einen Kampf um die Armlehnen.

Diese Misere will ein Unternehmen nun beenden. Das Startup Molon Labe Seating aus den Vereinigten Staaten hat eine Economy-Sitzreihe entworfen, die mehr Komfort auf den mittleren Plätzen bieten soll. Die US-amerikanische Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) gab mittlerweile schon die Zertifizierung bekannt.

Mehr Platz bei gleicher Kapazität

Der Trick: Die äußeren Plätze befinden sich etwas weiter vorne und höher als der Mittelsitz. Weil Passagiere somit versetzt voneinander sitzen, kommen sich die Schultern nicht mehr in die Quere. Und auch zwei Ellbogen sollen pro Armlehne besser Platz finden, da die Lehnen abgestuft sind. Dadurch verspricht Molon Labe Seating mehr Platz für die Passagiere, während Fluggesellschaften dennoch gleich viele Plätze bieten können.

Bislang hat das Startup die Zertifizierung nur für den Kurz- und Mittelstreckensitz S1. Doch die Ingenieure tüfteln derzeit auch einem Pendant für die Langstrecke mit dem Namen S2. Bei diesem ist der Mittelsitz etwas breiter angelegt als bei den Nachbarn. Eine Besonderheit teilen sich jedoch alle drei der Sitze: Sie besitzen an der Kopflehne eine Ausbuchtung, gegen die der Kopf angelehnt werden kann.

Konkurrent verfolgt selbes Prinzip

Die britische Firma Rebel Aero verfolgt mit dem Sitz Joy ein ähnliches Konzept. Hier ist der Mittelsitz leicht nach vorne versetzt. Der Effekt soll aber der gleiche sein wie beim S1. Als Besonderheit lassen sich die Sitzflächen beim Joy einklappen. So sollen Passagiere am Mittel- und Fensterplatz einfacher den Gang erreichen können.

Sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie, wie die neuen Mittelplatz-Konzepte aussehen.

Mehr zum Thema

Welcome aboard the new Boeing 777-300ER of ANA. The Entrance should resemble one of a hotel reception

ANA präsentiert japanisch-westliche Nobelkabine

Die Economy-Kabine eines Airbus A380 von Lufthansa: Kann man sich hier künftig hinlegen?

Lufthansa liebäugelt mit Schlafcouch

New Premium Economy seat: Will be introduced later

Das ist der neue Premium-Economy-Sitz von Lufthansa und Swiss

So wird es in der neuen Business Class von Turkish aussehen.

So wird es im neuen Dreamliner von Turkish Airlines aussehen

Video

Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Tu-214 in einer Halle: S7 Airlines steht kurz vor der Bestellung von 100 Exemplaren.
Russlands Fluglinien brauchen dringend neue Flugzeuge. Die beiden größten des Landes, Aeroflot und S7 Airlines, reagieren nun mit Großbestellungen - sie wollen 190 Tupolev Tu-214 und Yakovlev MS-21 ordern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies