CATL-Präsentation von April: Batterien angekündigt, die, stark genug für Flugzeuge sind.

Entwicklung in ChinaBatterieriese soll Comac zu Elektroflieger verhelfen

Der chinesische Flugzeugbauer verbündet sich mit dem Weltmarktführer für Elektroauto-Akkus. Gemeinsam wollen sie einen Flieger mit starren Flügeln und elektrischem Antrieb entwickeln.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Der Name Contemporary Amperex Technology dürfte in der Luftfahrtbranche vielen Leuten noch nichts sagen. Doch beim Bau von Elektroauto-Akkus ist der chinesische Batteriehersteller, der meist nur abgekürzt CATL genannt wird, schon Weltmarktführer.

Im April kündigte das Unternehmen dann an, künftig Batterien mit einer höheren Energiedicht von 500 Wattstunden pro Kilogramm herzustellen - und damit auch Flugzeuge antreiben zu wollen. CATL erklärte, man arbeite mit Partnern zusammen, um dabei Luftfahrtstandards zu erfüllen. Namen nannte das Unternehmen nicht.

C919-Designer verantwortlich

Wie das Portal Yicai Global berichtet, haben sich nun aber CATL und der chinesische Flugzeugbauer Comac zusammengetan. Gemeinsam mit der Shanghai Jiao Tong University Enterprise Development Group haben die Firmen demnach ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet, mit einem Startkapital von umgerechnet 76 Millionen Euro.

Vertreten wird das Joint Venture demnach von Qian Zhongyan, Forschungsleiter bei Comac und stellvertretender Chefdesigner der Comac C919, dem ersten Flugzeug, das vollständig in China entwickelt wurde. Keine der beteiligten Firmen äußerte sich.

Es wird kein Senkrechtstarter

Laut Quellen von Yicai Global geht es nicht etwa um die Entwicklung eines Senkrechtstarters, sondern eines Flugzeugs mit starren Flügeln. Comacs Forschungsabteilung soll bereits mit ersten Arbeiten an dem Projekt begonnen haben.

Mehr zum Thema

China Eastern Airlines hat ihre zweite Comac C919

China Eastern Airlines hat ihre zweite Comac C919

China lässt Experimental-Flunder abheben

China lässt Experimental-Flunder abheben

Die ES-30 in den Farben von Air Canada: Die Airline will 30 ...

Schwedischer Elektroflieger wird größer und überzeugt Air Canada

Blick aus einem Airbus A321 LR von Air Astana: Die Airline hat ein neues Segment entdeckt.

Air Astana entdeckt China als Wachstumsmotor und will viel mehr Umsteiger

Video

Airbus A350 von Finnair in Melbourne: Der Weihnachtsmann fliegt selbstverständlich mit der finnischen Nationalairline nach Australien.
15.200 Kilometer, ein Zwischenstopp in Bangkok und ein neuer Kontinent im Streckennetz: Finnair hat ihre erste Australien-Verbindung eröffnet. Weshalb die Wahl auf Melbourne fiel, warum auch Fracht eine wichtige Rolle spielt und weshalb selbst der Iran-Krieg die Airline nicht von ihren Plänen abbrachte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Anflug auf Tel Aviv mit Airbus A330 von Swiss: Vorerst nicht mehr möglich.
Jahrelang gehörte der Airbus A330 auf der Strecke zwischen Zürich und Tel Aviv zum gewohnten Bild. Doch damit ist vorerst Schluss: Swiss stellt im Sommer 2027 sämtliche Flüge auf Airbus A321 Neo um.
Luca La Rocca
Luca La Rocca