Brennender Rucksack am BER: Gefahr für Reisende hat zu keinem Zeitpunkt bestanden.

Flughafen BerlinBatteriefeuer lässt Rucksack am BER brennen

Akkus gehören ins Handgepäck. Ein Vorfall vom Flughafen Berlin zeigt noch einmal eindringlich, was dennoch auch dann passieren kann.

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Jeder, der regelmäßig fliegt, kennt es: Beim Check-in wird darauf hingewiesen, dass akkubetriebene Geräte nicht im Aufgabegepäck, sondern ausschließlich im Handgepäck mitgeführt werden dürfen. Während der Sicherheitseinweisung an Bord wird darauf aufmerksam gemacht, dass sich Passagiere bei ersten Anzeichen von Wärmeentwicklung eines Akkus umgehend an die Kabinencrew wenden sollen.

Ein Vorfall aus Berlin zeigt jetzt eindringlich, was passieren kann, wenn ein Akku Feuer fängt. Bei Instagram hat eine Passagierin ein Video veröffentlicht, das zeigt, wie ein Rucksack auf dem Boden liegt und plötzlich in Flammen aufgeht. Reisende in der Umgebung rennen weg oder ziehen Handgepäck in der Nähe des brennenden Rucksacks weg.

Akku im Rucksack fängt Feuer

Kurze Zeit später löscht ein Flughafenmitarbeiter den brennenden Rucksack. Eine Sprecherin des Flughafens Berlin-Brandenburg bestätigt gegenüber aeroTELEGRAPH, dass es am 16. Dezember gegen 16:30 Uhr zu einem Feuerwehreinsatz an einem Abfluggate im Terminal 2 kam. Der Vorfall hatte keine Auswirkungen auf den Flugverkehr.

Der Eigentümer des als Handgepäck mitgeführten Rucksacks erlitt Verbrennungen an der Hand und wurde medizinisch versorgt. Die Passagiere wurden vorsorglich auf das Vorfeld evakuiert, jedoch bestand laut der Sprecherin zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für ihre Sicherheit. Sie appellierte erneut an Reisende, sich bei einem überhitzten oder aufgeblähten Akku sofort an Flughafenmitarbeitende oder die Flughafenfeuerwehr zu wenden.

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