Straße zum Flughafen Suvarnabhumi: Selten so leer.

Bangkok will Billigairlines verbannen

Warteschlangen, Baumängel, zu wenig Personal: der Flughafen Suvarnabhumi ist ein Alptraum. Nun schafft man Abhilfe.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

span>Der Flughafen Suvarnabhumi wurde zwar erst vor sechs Jahren in Betrieb genommen. Doch schon jetzt platzt er aus allen Nähten. Der thailändische Verkehrsminister verkündete nun die Lösung für den Problem-Hub. Die Regierung verabschiedet sich von der Ein-Flughafen-Politik. Entlastung soll der alte Airport Don Mueang bringen. Und es wird allerhöchste Zeit dafür: die Zustände in Suvarnabhumi sind unzumutbar. Passagieren wird geraten, mindestens drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein. Bei den meisten anderen internationalen Airports sind es zwei Stunden. Suvarnabhumi ist chronisch überlastet. Ursprünglich geplant gebaut für eine Kapazität von 45 Millionen Passagieren, benutzen ihn heute bereits 51 Millionen Gäste. Zusätzlich bilden sich lange Staus bei der Ein- und Ausreise, da nicht genügend Personal zur Verfügung steht.

Der Ausbau ist geplant. Bis 2015 soll die erste Phase abgeschlossen sein, die Kapazität verdoppelt werden. Solange kann die Regierung aber nicht warten. Der Premierminister will daher finanzielle Anreize schaffen. NOK Air, Orient Thai, Air Asia & Co. sollen wieder in den alten Don Mueang Airport umziehen, der heute nur noch für Inlandsflüge genutzt wird. Dies würde Suvarnabhumi täglich um bis zu 90 Flüge entlasten, wie die Zeitung Bangkok Post berichtet.

Massive Umsteigezeiten

Die Betreiber der Billigairlines sind indes wenig begeistert. Wie Orient-Thai-Gründer Udom Tantiprasong in der deutschsprachigen thailändischen Zeitung Wochenblitz erklärt, hält er wenig davon, dass die Behörden das Problem an die Fluggesellschaften delegieren. Stattdessen soll mehr Personal eingesetzt werden, um die Warteschlangen zu verringern. Tassapon Bijleveld, Geschäftsführer von Thai Asia befürchtet immense Kosten für den erneuten Umzug. Aber grundsätzlich wolle er erst das finanzielle Angebot der Regierung abwarten. Bestraft würden die Mitarbeiter. Viele haben mit dem Flughafen-Umzug auch ihren Wohnort gewechselt. Immerhin liegen die beiden Flughäfen 40 Kilometer auseinander.

Und hier liegt ein zukünftiges Problem für Reisende. Wer in Bangkok umsteigen und den Flughafen wechseln muss, kann sich auf ein logistisches Abenteuer gefasst machen. Zwischen den beiden Orten existieren keine Verbindungen mit dem öffentlichen Verkehr. Ein Taxi braucht mindestens 45 Minuten. Wer Bangkok kennt, weiß, dass diese Zeitangabe mehr als optimistisch ist.

Mehr zum Thema

Abu Dhabi, Bangkok und ein Airbus A330 Neo von Condor: Gehören bald zusammen.

Condor fliegt zwischen Abu Dhabi und Bangkok

Carmen Wiedfeldt, Manager Passage Deutschland, Eva Air

«Duty-free statt Boarding – und trotzdem im Cockpit gelandet»

So fliegt sich ein Airbus A330-800

So fliegt sich ein Airbus A330-800

So stellen sich die Architekten den neuen U-Tapao Airport vor.

Pattaya bekommt Flughafen für 70 Millionen Passagiere

Video

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die VA-1X von Vertical Aerospace: Zeigte in Farnborough, was sie kann.
Elektrische Senkrechtstarter gelten als eines der Zukunftsthemen der Luftfahrt. Auf der Farnborough Airshow demonstrierte Vertical Aerospace eindrucksvoll die Fähigkeiten seines Prototyps. Bis Passagiere regelmäßig mit Evtols fliegen, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies