Flughafen Bozen: Renaissance geplant.

Flughafen an Private verkauftBald sollen wieder Linienflüge in Bozen starten

Drei Jahre lang ging am Flughafen in Südtirol kaum noch etwas. Nun wurde er an private Investoren verkauft. Sie wollen bald wieder Linienflüge ab Bozen anbieten.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Der Flughafen Bozen war für das Land Südtirol ein Millionengrab. Deutlich mehr als 100 Millionen Euro hat er bereits investiert. Und doch schaffte er es nie, nachhaltig Linienflüge anziehen zu können. Tyrolean, Air Alps, Darwin – alle verließen die norditalienische Stadt trotz Subventionen nach kurzer Zeit wieder. Seit 2015 gibt es keine regelmäßigen Verbindungen mehr.

Bei einer Volksabstimmung votierten die Südtiroler deshalb 2016 mit über 70 Prozent klar gegen einen Ausbau des Flughafens, der unter anderem eine Pistenverlängerung vorsah. Die Regierung gab darum ihre Ambitionen auf. Doch nun kommt wieder Bewegung in die Sache. Denn das Land Südtirol hat die Betreibergesellschaft ADB an private Investoren verkauft. Die Rede ist von einem Verkaufspreis von rund vier Millionen Euro.

Lokaler Unternehmer mit österreichischen Investoren

Der lokale Energieunternehmer Josef Gostner hat 52 Prozent der Anteile übernommen. Mit dabei sind auch der österreichische Immobilienunternehmer René Benko und der österreichische Industrielle Hans Peter Haselsteiner. Sie haben bereits große Pläne. Schon in Kürze sollen die Linienflüge zwischen Bozen und Rom wieder aufgenommen werden.

Statt vier Flügen wie früher, als die Verbindung vom Land subventioniert worden war, soll es künftig zwei geben – abends und morgens, wie Gostner dem Portal Stol erklärte. So will man die Auslastung erhöhen. Es gäbe bereits Anfragen von Fluglinien aus Spanien und Großbritannien, so der Unternehmer weiter. Dazwischen sollen vom Aeroporto di Bolzano aus andere Drehkreuze wie etwa München, Frankfurt oder Wien angeflogen werden.

Urlaubsflüge aus London

Nachdem Austrian Airlines die Sommer-Urlaubsflüge ab der Landeshauptstadt Südtirols gestrichen hat, soll der touristische Verkehr wieder forciert werden. «British Airways hat Interesse bekundet, von London aus Bozen anzufliegen», erklärt Gostner gegenüber Stol. Die Verbindung könnte im Winter mehrmals und im Sommer zwei Mal pro pro Woche bedient werden.

Die Luftfahrt ist kein neues Spielfeld für Gostner. Vor einigen Jahren plante der Unternehmer bereits, eine eigenen Fluggesellschaft zu gründen.

Mehr zum Thema

Flughafen Bozen: Ungewisse Zukunft.

Südtiroler lassen Flughafen Bozen fallen

Flughafen Bozen: Nur 50'000 Fluggäste im Jahr.

Darwin lässt Bozen wieder fallen

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Video

amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack
Dassault Falcon 10X: Die Franzosen haben am 10. März das Rollout gefeiert.
Die Entwicklung verzögerte sich immer mehr. Nun hat Dassault endlich ihren neuesten Ultralangstrecken-Businessjet erstmals öffentlich präsentiert. Die Falcon 10X soll mit Geräumigkeit, Reichweite und Geschwindigkeit punkten.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies