<a href="https://www.aerotelegraph.com/azur-air-deutschland-stellt-den-betrieb-ein">Azur Air</a> Deutschland folgte im September.

Charterairline am EndeAzur Air Deutschland stellt den Betrieb ein

Aus für Azur Air Deutschland: Die Fluggesellschaft stellt den Betrieb ein und kündigt noch im September ihren Mitarbeitern.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Azur Air Deutschland gibt nach wirtschaftlichen Schwierigkeiten auf. «Leider haben wir es nicht geschafft, die Operation auf wirtschaftlich stabile Beine zu stellen», schreiben der Chef von Azur Air Deutschland, Alper Altun, und Manager Cengiz Armutlu am Mittwoch (26.September) in einem Brief an die Mitarbeiter. Insbesondere die Vielzahl an Flugunregelmäßigkeiten und Verspätungen habe zu hohen Kosten und entsprechenden Verlusten geführt. Zudem habe Hauptkunde Anex Tour seinen Kunden die permanenten Flugverschiebungen nicht mehr zumuten wollen.

«Als Konsequenz hieraus haben Geschäftsführung und Gesellschafter entschieden, den Geschäftsbetrieb einzustellen und die Azurair GmbH abzuwickeln», heißt es in dem Schreiben. Bis zuletzt habe man noch versucht, einen neuen Investor für einen Neustart zu gewinnen, jedoch erfolglos. Azur Air kündigt weiter an, aufgrund der Betriebsstilllegung die verbliebenen Arbeitsverträge noch im September zu kündigen.

Anex Tour setzte schon auf Onur Air

Azur Air Deutschland, hinter der die türkische Pauschalreiseveranstalterin Anex Tourism Group und deren Tochter Anex Tour Deutschland stehen, hatte im Juli 2017 den Flugbetrieb aufgenommen, erst mit Boeing 767, dann auch mit Boeing 737. Ende Juli 2018 kündigte die Charterairline an, künftig auf die 767 zu verzichten, da sich der große Flieger nicht für das Geschäftsmodell in Deutschland eigne. Im September stand dann die verbliebene 737 in Antalya und die Fluglinie teilte mit: «Azur Air fliegt vorübergehend nicht selber für den Veranstalter Anex Tour, sondern hat Onur Air im Subcharter für die Flüge beauftragt.»

Azur Air ist nicht die einzige Fluggesellschaft, die durch die vielen Verspätungen in diesem Sommer in Schwierigkeiten geraten ist. Erst vergangene Woche hatte Small Planet Airlines beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg einen Antrag auf Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung gestellt. Im Gegensatz zu Azur Air fliegt Small Planet jedoch weiter.

Mehr zum Thema

ticker-azur-air

Azur Air zeigt Interesse an Tupolev Tu-214

Boeing 767 von Azur Air: Gleich zwei der Jets hatten zuletzt Triebwerksprobleme.

Triebwerke machen russischen Airlines immer mehr zu schaffen

Eine Boeing 737-800 von Azur Air Ukraine:  Nach einem Jahr Pause startet die Airline mit einem neuen Namen.

Azur Air Ukraine kehrt mit neuem Namen und Ex-Condor-Maschine zurück

Boeing 767 von Azur Air. Nur noch wenige der Jets sind im Einsatz.

Azur Air muss Hälfte der Flotte am Boden lassen

Video

Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Tu-214 in einer Halle: S7 Airlines steht kurz vor der Bestellung von 100 Exemplaren.
Russlands Fluglinien brauchen dringend neue Flugzeuge. Die beiden größten des Landes, Aeroflot und S7 Airlines, reagieren nun mit Großbestellungen - sie wollen 190 Tupolev Tu-214 und Yakovlev MS-21 ordern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies