Flieger von Azul: Die Airline will größere Flugzeuge.

Brasilien ist Azul zu klein

Im Inland kann die brasilianische Fluglinie nicht mehr wachsen. Azul plant also Langstreckenflüge. Zwei Ziele in den USA stehen zuoberst auf der Wunschliste.

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18 Prozent Marktanteil, 10'000 Flugbegleiter und 140 Flugzeuge. Da müsse man sich zwingend die nächsten Schritte überlegen. «Und ein solcher Schritt sind Auslandsflüge», so ein Sprecher von Azul Linhas Aéreas Brasileiras. Die Idee internationale Routen ins Streckennetz begann schon 2012 Form anzunehmen. Doch wegen der Fusion mit der Konkurrentin Trip wurde der Plan vorerst auf Eis gelegt. Nun ist er bei Azul wieder aktuell, wie die Zeitung Estado de São Paulo schreibt.

Azul bedient derzeit 105 Ziele innerhalb Brasiliens. Das sind fast doppelt so viel wie die Rivalen TAM oder Gol. Ein Wachstum ist daher im Inland kaum mehr möglich. «Logisch, dass wir da nach anderen Expansionsmöglichkeiten Ausschau halten», so ein Azul-Sprecher. Und die sind nun ausgemacht.

New York und Fort Lauderdale - wegen Jetblue?

Gemäß Estado de São Paulo hat Azul als erstes Ziel die USA im Visier. Neben New York sei Fort Lauderdale die zweite gewünschte Auslandsdestination. Die beiden amerikanischen Städte sind beliebte Reiseziele von Brasilianern. Zudem sind sie auch Basen von Jetblue. Und hier würde sich ein Kreis schließen. Denn die US-Billigairline wurde 1999 vom brasilianisch-amerikanischen David Neeleman gegründet - der 2008 dann auch Azul aufbaute.

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