Boeing 737 Max in den Farben von Avolon: Die Leasingfirma hat umgedacht.

Corona-KriseAvolon will 75 Boeing 737 Max nicht mehr

Die Corona-Krise hat Folgen: Boeing 737 Max verliert eine große Bestellung einer Leasingfirma. Avolon will 75 Jets nicht mehr.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Nicht nur Fluggesellschaften suchen nach Wegen, ihre Ausgaben zu kürzen und ihre Liquidität zu verbessern. Auch Leasinggesellschaften suchen Lösungen, um die Corona-Krise zu überstehen. Avolon reduziert dazu die künftigen Investitionen. Man verringere «Verpflichtungen im Zeitraum 2020 bis 2023 von 284 Flugzeugen bis zum Jahresende auf 165 Flugzeuge», teilte das Unternehmen am Freitag (3. April) mit.

Mit der Abbestellung und der Verschiebung von Orders  kann Avolon kurzfristige Kapitalverpflichtungen deutlich verringern. Die Maßnahme trifft beide großen Hersteller. Airbus verliert eine Order für vier Airbus A330 Neo.

Fast die ganze Order

Härter trifft es aber Boeing. Die irische Leasinggesellschaft annulliert gleich fast ihre gesamte Order für 737 Max. Der nun gestrichene Teil war im November 2017 festgezurrt worden und umfasste 55 Boeing 737 Max 8 und 20 Max 10.

Mehr zum Thema

A321 Neo, visualisiert im Avolon-Design: Die Firma legt nach.

Leasingfirma Avolon tütet Airbus-Großorder ein

Dreamliner in Avolon-Bemalung: Die Firma wächst.

Avolon kauft sich zur drittgrößten Leasingfirma

Maschine von Avianca: Die Fluggesellschaft sorgt in Argentinien für Aufsehen.

Leasingfirma Avolon verklagt Avianca

ticker-boeing-1

Boeings Tarifangebot findet erste Zustimmung bei Gewerkschaft - Streikrisiko sinkt

Video

Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
leav damakus syrien wassersalut
Mit Leav fliegt wieder eine deutsche Fluglinie nach Syrien und baut ihr Angebot direkt aus. Sundair soll bald folgen. Auch Eurowings zeigte in der Vergangenheit Interesse - will aktuell aber noch nicht wieder das Land ansteuern.
Timo Nowack
Timo Nowack
Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies