Flugzeug von Avianca: Zweiter Landeversuch in Portugal.

Avianca lässt bei TAP nicht locker

Nun soll die Fusion gelingen. Avianca bittet Brasiliens Regierung, ihr beim zweiten Übernahmeversuch der portugiesischen Nationalairline zu helfen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Er war am Ende der einzige, der TAP wollte. Und eigentlich rechneten darum alle damit, dass Germán Efromovich den Zuschlag auch erhalten würde. Doch die Regierung in Lissabon blies den Verkauf der Nationalairline an den brasilianisch-kolumbianischen Unternehmer und Avianca-Eigner im letzten Moment ab. Er habe keine ausreichenden finanziellen Garantien vorlegen können. Doch Efromovich gibt sich noch nicht geschlagen. Vor drei Wochen traf er sich gemäß der Tageszeitung Folha de São Paulo in Brasília mit dem brasilianischen Industrieminister Fernando Pimentel. Das Thema des Gesprächs: Staatliche Unterstützung bei einem zweiten Übernahmeversuch.

Und offenbar ist die Regierung nicht abgeneigt. Im Gegenteil sogar. Brasília soll immer mit einer vereinigten brasilianisch-portugiesischen Fluggesellschaft geliebäugelt haben, so Folha de São Paulo. Zuerst habe man auf TAM gesetzt. Doch diese Pläne hätten sich zerschlagen. Brasília sei deshalb nun bereit, das Vorhaben Efromovichs offiziell und tatkräftig zu unterstützen.

Keine Überschneidungen

Um mehr Erfolg zu haben, soll dieses Mal nicht mehr Efromovichs Holding Synergy Group die Übernahme tätigen, sondern die Tochter Avianca Brasil. Auch eine finanzielle Unterstützung schließt die Regierung nicht aus. Grundsätzlich aber hält man Efromovich für zahlungskräftig genug.

Der Unternehmer hatte immer betont, wie ideal sich TAP und seine Avianca sich ergänzen würden. Zwischen seiner Gruppe und der portugiesischen Nationalairline gebe es keinerlei Überscheidungen. «Da gibt es nur Ergänzungen. Ich kann auf diesem Planeten Erde keine andere Fluglinie erkennen, welche ergänzender zu uns wäre», sagte er letzten Herbst. Seine Avianca könnte mit TAP zu einer wirklich weltumspannenden Fluggesellschaft werden.

Mehr zum Thema

Kampfdrohneneinsatz im Dschungel Kein Entkommen für Drogenschieber

Wie die Armee der USA Drogenkartelle aus der Luft bekämpft

Airbus A220 von Air Baltic: Bald in Uruguay?

Airbus A220 von Air Baltic werden für Uruguays neue Airline fliegen

Einsteigen in Istanbul: Offenbar durften viele Russinnen und Russen nicht mit.

Russland warnt Bürger vor Flügen mit Turkish Airlines

Airbus A350 von Iberojet: Bald ab Caracas im Einsatz.

Venezolanische Airline kommt mit Airbus A350 nach Europa

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier