Flieger von Austrian Airlines in Wien: Hoher Geldbedarf.

Offizieller Antrag eingereichtAustrian Airlines will 767 vom Staat

Die österreichische Lufthansa-Tochter hat offiziell einen Antrag für staatliche Hilfe gestellt. Austrian Airlines verlangt 767 Millionen Euro - mehrheitlich in der Form von Krediten.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Jetzt ist die offizielle Summe bekannt. Austrian Airlines hat am Dienstag (28. April) einen Antrag auf 767 Millionen Euro Staatshilfe gestellt. Dies bestätigte ein Sprecher der Fluggesellschaft der Nachrichtenagentur APA. Die Summe entspricht etwas mehr als einem Dritte des Jahresumsatzes. Beim größten Teil der Summe handle es sich um rückzahlbare Kredite, aber auch direkte Zuschüsse sollen fließen.

Austrian Airlines hat den Flugbetrieb am 18. März eingestellt. Die Lufthansa-Tochter war allerdings bereits vor der Corona-Krise unter Druck, weil in Wien ein harter Preiskampf herrscht, angefacht von Billigairlines wie Lauda und Wizz Air. Am vergangenen Wochenende hat die Regierung in Wien klar gemacht, dass sie für staatliche Hilfe Gegenleistungen in Form von Garantien und einer Standortabsicherung pocht.

Mehr zum Thema

Flieger von Austrian Airlines in Wien: Der Staat stellt Forderungen.

Wien stellt Forderungen für Hilfe an Austrian Airlines

Geparkte Flieger von Austrian Airlines: Nicht alle heben wieder ab.

Austrian Airlines reduziert Flotte um ein Siebtel

Ausgeräumte Boeing 777 von Austrian Airlines: Das Frachtvolumen steigt auf 280 Kubikmeter.

Austrian Airlines hat bald zwei Prachter

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Video

Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
leav damakus syrien wassersalut
Mit Leav fliegt wieder eine deutsche Fluglinie nach Syrien und baut ihr Angebot direkt aus. Sundair soll bald folgen. Auch Eurowings zeigte in der Vergangenheit Interesse - will aktuell aber noch nicht wieder das Land ansteuern.
Timo Nowack
Timo Nowack
Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies