Blick aus dem Cockpit auf Teruel: Am spanischen Flughafen sind Dutzende von Flugzeuge eingelagert worden.

Austrian Airlines lagert Jet in Teruel einBoeing 777 verströmt den Spirit of Austria jetzt in Spanien

Austrian Airlines hat ihr jüngstes Langstreckenflugzeug nach Teruel geschickt. Am spanischen Flughafen wird die Boeing 777 für ein Jahr eingelagert.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

So richtig in Schwung kommen wird die Luftfahrt wohl noch länger nicht. Aus diesem Grund stehen weltweit Tausende Flieger am Boden und warten auf bessere und aktivere Zeiten. Auch Austrian Airlines hat große Teile der Flotte eingelagert – viele davon in Wien.

Eine der sechs Boeing 777-200 ER von Austrian Airlines wurde aber am Montag (25. Januar) in das Longterm Storage nach Teruel in Spanien geschickt. «Wir planen, sie für ein Jahr dort zu parken», erklärt ein AUA-Sprecher gegenüber aeroTELEGRAPH. Bei der Maschine handelt es sich um die Spirit of Austria mit der Kennung OE-LPD. Mit Baujahr 2007 und einem Alter von 14 Jahren ist sie das jüngste Langstreckenflugzeug der österreichischen Fluglinie.

Lagerung auf 1000 Meter über Meer

Alleine muss sich die Boeing 777 von Austrian Airlines in Teruel allerdings nicht fühlen: Weit über 100 Flugzeuge sind dort aktuell aufgrund der Corona-Krise zwischen- oder endgelagert. Unter anderem hat auch die AUA-Mutter Lufthansa einige Maschinen dorthin überstellt, darunter sieben Airbus A380. Unter anderen nutzen auch Air France, British Airways, Etihad, Iberia, KLM oder TAP den Airport.

Der Flughafen Teruel liegt auf rund 1000 Metern über Meer in Aragonien und wird aufgrund seines trockenen Klimas gerne für die Langzeit-Lagerung von Flugzeugen genutzt. Für Flugzeuge, die nicht mehr abheben werden, ist auf dem Airport mit dem Iata-Kürzel TEV auch gesorgt:  Tarmac Aerosave besitzt dort einen Standort und übernimmt das Recycling von Jets, die am Ende ihres Lebenszyklus angelangt sind.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Aufnahmen der Boeing 777-200 OE-LPD in Teruel.

Mehr zum Thema

Die Crew der «Spirit of Austria» am Flughafen Sydney - natürlich mit Masken

Spirit of Austria(n): Der Weg nach Sydney und zurück

Boeing 767 von Austrian Airlines: Vielfältiger Verwendungszweck

Boeing 767 von Austrian werden Ersatzteilspender und Frachter

Airbus A319 von Austrian Airlines: Bleibt bald am Boden.

Im März baut Austrian Airlines das Angebot wieder aus

Boeing 737 Max 8 im Hintergrund, Max 10 im Vordergrund: In der Bestellung ist es anders herum.

Boeing hat riesige 737-Max-Bestellung von Turkish Airlines jetzt sicher

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier