Austrian Airlines: «Damit schmälern wir unser Krisenminus»

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Eine hohe Nachfrage und gut ausgelastete Flieger bringen Austrian Airlines in die Gewinnzone. Im zweiten Quartal 2023 stieg der Umsatz der österreichischen Lufthansa-Tochter um 39 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum auf 664 Millionen Euro (Q2 2022: 478 Millionen Euro).

Im selben Zeitraum lagen die Gesamterlöse mit 680 Millionen Euro um 36 Prozent über dem Vorjahresquartal (Q2 2022: 501 Millionen Euro). Die Gesamtaufwendungen lagen im zweiten Halbjahr mit 592 Millionen Euro 19 Prozent über jenen des Vorjahres (Q2 2022: 498 Millionen Euro).

Aufgrund der hohen Passagiernachfrage und einer weiterhin hohen Auslastung konnte das zweite Jahresquartal mit einem Ergebnis von 88 Millionen Euro abgeschlossen werden (Adjusted Ebit Q2 2022: 3 Millionen Euro).

Austrian Airlines konnte ihren Umsatz im Vergleich zum ersten Halbjahr 2022 deutlich (+57 Prozent) auf 1,064 Milliarden Euro steigern (1. Halbjahr 2022: 678 Millionen Euro). Die Gesamterlöse sind in der ersten Jahreshälfte 2023 um 54 Prozent auf 1,093 Milliarden Euro gestiegen (1. Halbjahr 2022: 709 Millionen Euro).

Die betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 32 Prozent auf 1,078 Milliarden Euro gestiegen (1. Halbjahr 2022: 815 Millionen Euro). Das erste Halbjahr 2023 konnte somit mit einem Adjusted Ebit von 15 Millionen Euro abgeschlossen werden (1. Halbjahr 2022: -106 Millionen Euro).

Das positive Halbjahresergebnis ist vor allem auf den weiteren Anstieg der Passagierzahlen zurückzuführen. Austrian Airlines flog in der ersten Jahreshälfte über 6,1 Millionen Passagiere, was einem Plus von 47 Prozent entspricht (1. Halbjahr 2022: 4,2 Millionen Euro). Die angebotenen Sitzkilometer stiegen im Vergleichszeitraum um 27 Prozent auf 11,6 Milliarden (1. Halbjahr 2022: 9,2 Milliarden), wobei die Flüge der österreichischen Heimatairline zu durchschnittlich 80,0 Prozent ausgelastet waren (1. Halbjahr 2022: 72,1 Prozent).

Vor allem eine seit Jahresbeginn gemäßigte Entwicklung der Treibstoffpreise und eine stabile operationelle Leistung ermöglichten den guten Halbjahresabschluss.

«Nach drei harten Jahren sind wir deutlich in den schwarzen Zahlen gelandet und arbeiten jetzt auf ein sehr gutes Jahresergebnis hin», so Austrian-Airlines-Chefin Annette Mann. «Damit schmälern wir unser Krisenminus und machen uns startklar für die anstehenden Mammutinvestitionen für unsere Gäste.»

Treibende Faktoren für die nachhaltige Transformation seien neben der Modernisierung der Langstrecke mit zehn neuen Flugzeugen auch neue, effizientere Mittelstreckenmaschinen und Investitionen in nachhaltigen Flugkraftstoff SAF, so die Airline.

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