Boeing 737-800 von Rex: Viel weitere sollen folgen.

Regional Express RexAustralischer Aufsteiger sichert sich Delta-Deal

Die australische Fluglinie geriet in der Coronakrise nicht ins Straucheln, sondern ging mit größeren Jets in die Offensive. Jetzt präsentiert Regional Express Rex den nächsten Coup.

Top-Jobs

Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Die große Geschichte der australischen Luftfahrt an diesem 2. Mai 2022 ist Qantas' feste Bestellung von zwölf Airbus A350-1000 in der Ultralangstrecken-Variante. Es ist der definitive Startschuss für das lang erwartete Project Sunrise der Fluggesellschaft.

Doch am 2. Mai kommt aus Down Under noch eine Nachricht, und die ist beim genauen Hinsehen nicht weniger eindrucksvoll. Um das zu verstehen, muss man rund zwei Jahre in die Vergangenheit blicken. Damals, noch zu Beginn der Corona-Krise, war Regional Express Rex eine Regionalairline mit einer großen Flotte von Saab 340, aber mehr auch nicht.

Sechs Boeing 737 sind Rex nicht genug

Doch Rex schrumpfte in der Corona-Krise nicht etwa, die Airline ging in die Offensive. Sie machte Druck auf den Staat und sicherte sich von diesem üppige Hilfen. Auch bei privaten Investoren sammelte sie Geld ein, um die Insolvenz von Virgin Australia auszunutzen. So beschaffte sich Rex mitten in der Pandemie größere Flieger, Boeing 737-800.

Zwischen Dezember 2020 und März 2021 erhielt die Fluglinie sechs der Kurz- und Mittelstreckenjets von Boeing, welche seitdem die 57 Saab 340 ergänzen. Anfang 2022 kündigte sie an, dass die Flotte mittelfristig auf 30 Boeing 737 anwachsen soll.

Kooperation mit Delta ab dem dritten Quartal

Als wäre dieser Aufstieg mitten in der größten Luftfahrtkrise nicht schon außergewöhnlich genug, kündigt Rex am 2. Mai nun an, mithilfe einer Partnerschaft bald auch internationale Flüge anzubieten. Und die Partnerin ist nicht irgendwer, sondern Delta Air Lines.

Rex und Delta unterzeichneten eine Absichtserklärung, die ab dem dritten Quartal 2022 gegenseitige Interline-Ticket- und Gepäckservices vorsieht. Das macht es den Fluggästen möglich, für ihre gesamte Reise mit Flügen von Rex und Delta nur ein Ticket in einer Währung zu kaufen. Das Gepäck wird dann durchgecheckt.

Nonstop-Flüge zwischen Sydney und Los Angeles

«Die Passagiere von Rex werden nahtlos an die täglichen Nonstop-Flüge von Delta zwischen Sydney und Los Angeles anschließen können», kündigen die Partner an. Deltas Fluggäste bekommen Zugang zum australischen Inlandsnetz von Rex.

Delta Air Lines sichert sich mit der Partnerschaft einen Zugriff auf den australischen Markt. Ihre Konkurrentin United Airlines arbeitet dort schon mit der sich erholenden Virgin Australia zusammen, die australische Partnerin von American Airlines heißt Qantas.

Mehr zum Thema

Boeing 737 von Rex: Der Expansionshunger ist noch nicht gestillt.

Regional Express will von sechs auf 30 Boeing 737 wachsen

Saab 340 von Rex Regional Express: Die Fluglinie hat die Pandemie ganz gut überstanden.

Das Wunder von Australien

Saab 340 von Rex: Künftig lässt die Airline auch Boeing 737 abheben.

Regional Express beschafft sich Boeing 737

ticker-australien

Australien erhält zweiten MC-55-Aufklärungsjet

Video

santa monica douglas dc 3 monument
Er ist mehr als 100 Jahre alt, doch Ende 2028 wird er schließen. Der Flughafen Santa Monica in Kalifornien war zwar nie ein großer Verkehrsflughafen, aber dennoch historisch bedeutsam.
Timo Nowack
Timo Nowack
wrack bombardier crj 900 ntsb
Die Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat neues Videomaterial zum Zusammenstoß einer Bombardier CRJ 900 von Air Canada mit einem Feuerwehrauto am New Yorker Flughafen LaGuardia veröffentlicht. Die Aufnahmen zeigen, wie heftig die Kollision war.
Timo Nowack
Timo Nowack
michael rousseau air canada
Nach dem tödlichen Unglück einer Bombardier CRJ 900 am New Yorker Flughafen La Guardia brachte der Chef von Air Canada sein Mitgefühl zum Ausdruck - allerdings nur auf Englisch. Nun kommt von hochrangiger Stelle eine Rücktrittsforderung - auch, weil es nicht der erste sprachliche Fauxpas ist.
Timo Nowack
Timo Nowack