Viel mehr Zubringerflüge nach SpanienTap greift Iberia an

Die portugiesische Nationalairline baut ihr Angebot nach Brasilien und in die USA weiter aus. Füllen will Tap die zusätzlichen Sitzplätze vor allem auch mit Passagieren aus Spanien.

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Bei Brasilien macht Tap niemand etwas vor. Die portugiesische Nationalairline steuert gleich zehn Ziele in der ehemaligen Kolonie an: Brasília, Belém, Belo Horizonte, Fortalzea, Natal, Recife, Porto Alegre, Rio de Janeiro, Salvador und São Paulo. Das sind mehr Destinationen als bei jeder anderen europäischen Fluggesellschaft.

Doch damit begnügt man sich bei Tap nicht. Kommenden Sommer erhöhen die Portugiesen die Frequenzen zwischen Lissabon und Belém sowie Natal um zwei auf fünf, und zwischen Porto und São Paulo um einen auf vier wöchentliche Verbindungen, wie sie kürzlich mitteilten. Durchgeführt werden die neuen Flüge mit Airbus A321 LR.

Auch mehr USA

In den letzten Monaten hat Tap aber nicht nur in Brasilien expandiert, sondern vor allem in den USA. Und da investiert die Fluglinie ebenfalls weiter. Kommenden Sommer stockt sie Lissabon - New York auf zwei Flüge pro Tag auf, hinzukommen tägliche Flüge von Lissabon und Porto nach New York-Newark. Miami wird von sieben auf zehn Flüge pro Woche erhöht, Chicago und Washington von fünf auf sieben.

Woher die zusätzlichen Passagiere nach Brasilien und in die USA kommen sollen, hat man bei Tap bereits ausgemacht: zu einem großen Teil auch aus dem Nachbarland. Die Fluggesellschaft baut ihr Angebot an Zubringerflügen zwischen Portugal und Spanien nämlich massiv aus. Dazu richtet sie eine Luftbrücke zwischen Lissabon und Madrid sowie Porto und Madrid ein. Zwischen den Städten wird es dann je sechs tägliche Flüge geben - deutlich mehr als heute.

Deutlich öfter zu spanischen Städten

Gleichzeitig werden die Zubringerflüge zwischen Lissabon und Barcelona (von sechs auf sieben pro Tag), Bilbao, Malaga, Valencia (von zwei auf drei) und Sevilla (von drei auf vier) aufgestockt. Neu steht auch Santiago de Compostela im Angebot. Tap fühlt sich offenbar inzwischen genug stark, um es mit der Erzrivalin Iberia aufzunehmen. 2018 habe man das Sitzplatzangebot um 12 Prozent erhöht, im laufenden Jahr um 9 Prozent, erklärt Tap. So soll es weitergehen.

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