Kabine von Lufthansa: Nicht immer sind nach dem Flug alle Decken und Kissen noch da.

Decken, Kissen, Besteck, GeschirrAuch bei Lufthansa wird eifrig stibitzt

Passagiere lassen gerne Dinge aus dem Flugzeug mitgehen. Auch Lufthansa spürt dabei eine zunehmende Tendenz. In gewissen Fällen schreitet die Airline ein.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Es gilt als Kavaliersdelikt. Schnell mal das Besteck einpacken oder das Kissen einstecken - viele Passagiere glauben, sie hätten das Recht, Dinge aus dem Flugzeug mit nach Hause zu nehmen. Und das nicht nur in der Economy Class, sondern genauso vorne im Flugzeug. Seit sie höherwertiges Bettzeug in der Business Class eingeführt haben, verzeichnen American Airlines, United Airlines und British Airways deutlich mehr Diebstähle.

Das Phänomen hat man auch bei Lufthansa festgestellt - schon bevor das verbesserte Bettzeug in der Business Class eingeführt wurde. «Auch wir bemerken vermehrt den Schwund der Ausrüstung», so eine Sprecherin der Fluggesellschaft. Und das gelte über alle Klassen hinweg, wie sie betont.

«Verkauf im großen Stil verhindern»

«Decken und Kissen sind bei den typischen Urlaubszielen auf dem Hinweg ein beliebtes Mitnehmsel», fährt sie fort. Sie würden gerne als improvisierte Strandmatte eingesetzt. Auch als Kleidungsstück würden sie mitunter verwendet – insbesondere von Reisenden aus warmen Ländern, die den europäischen Winter nicht so kalt erwartet haben. Aber auch Besteck und Geschirr werden gerne mitgenommen.

Nicht immer geht es um solche Entwendungen für den Eigengebrauch. Gegenstände aus der Kabine landen auch bei Online-Auktionshäusern, wo sie verkauft werden. «In diesem Fall wird die Konzernsicherheit eingeschaltet, um einem Verkauf im großen Stil zu verhindern», so die Lufthansa-Sprecherin. Konkrete Zahlen zum Passagierdiebstahl kennt man bei Lufthansa aber nicht.

Hohe Kosten

Man schätze zwar, dass «unser Design und der Komfort» gut ankäme und sehe das Interesse der Reisenden auch ein wenig als Kompliment, erklärt die Sprecherin. Dennoch bedeute der zunehmende Diebstahl «für Lufthansa auch einen unerwünschten, wesentlich höheren Materialaufwand und damit höhere Kosten».

Mehr zum Thema

ticker-lufthansa

Lufthansa Technik versorgt Uzbekistan Airways bis 2035 mit Ersatzteilen

Flugzeuge von Emirates und Lufthansa: Nur eine von beiden Airlines hat Grund zur Freude.

Lufthansa kritisiert zusätzliche Verkehrsrechte für Emirate: «Bundesregierung schießt zu viele Eigentore»

Airbus A330 von Discover Airlines: Das Flugzeug ist der erste Airbus, der mit Aeroshark nachgerüstet wird.

Dieser Airbus wird gesharkt: In Dresden bekommt erstmals ein Airbus A330 die sparsame Haifischhaut

Boeing 737 Max 8 am Flughafen Neapel: Während der Schließung weicht die Airline nach Salerno aus.

Ein Monat ohne Flüge: So reagieren die Airlines auf die Sperrung von Neapel

Video

Ilyushin Il-96: Das Flugzeug ist am 16. September in Köln gelandet.
Eine Ilyushin Il-96 der russischen Spezialflugstaffel ist heute in Köln/Bonn gelandet. Vermutet wird, dass die Maschine Mitarbeitende des russischen Konsulats in Bonn abholt. Die Landung im Video.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Herabfallende Deckenverkleidung: Die passagiere waren in Panik.
Kurz nach dem Start in Mashhad geriet eine Boeing 737 von Sepehran Airlines in Schwierigkeiten. Videos zeigen heftige Vibrationen, durch die sich große Teile der Deckenverkleidung lösten und in den Gang fielen. Die Crew erklärte eine Luftnotlage und kehrte zum Flughafen zurück.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Mann auf dem Vorfeld in Paris: Mitarbeitende des Airports konnten ihn stoppen.
Ein Mann ist am Flughafen Paris-Charles de Gaulle offenbar durch die Sicherheitsbarrieren gelangt und bis aufs Vorfeld vorgedrungen. Flughafenmitarbeiter verfolgten ihn mit einem Dienstfahrzeug und konnten ihn stoppen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg