Marken-Decken und Co.Premium-Passagiere lassen gerne Bettzeug mitgehen

Fluglinien investieren in die Ausstattung ihrer Business und First Class. Gerade Kissen und Decken gefallen manchen Reisenden wohl ein wenig zu gut.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

No Name war gestern: Heutzutage bieten Fluglinien ihren Passagieren in der Business Class und First Class Markenbettzeug. United Airlines arbeitet beispielsweise mit dem Nobelkaufhaus Saks Fifth Avenue zusammen, die skandinavische SAS mit dem Luxus-Bettenhersteller Hästens. Produkte des australischen Einrichtungs- und Lifestyle-Hauses Sheridan finden sich in der First Class von Qantas’ umgestalteten Airbus A380. Und bei American Airlines erhalten Langstreckenpassagiere Decken, Kissen und Co. der hippen Marke Casper.

Die Produkte begeistern die gut betuchten Reisenden offenbar so sehr, dass sie diese gerne mitgehen lassen. Das berichtet das Reiseportal Skift zumindest über American Airlines, United Airlines und British Airways. «Das ist ein großes Problem im Moment», sagt Nick Richards, bei American für die Premium-Kunden zuständig.  Bei United heißen die Flugbegleiter die Passagiere nach der Landung nicht nur am Zielort willkommen und mahnen zur Vorsicht beim Öffnen der Gepäckfächer. Sie sagen auch: «Wir hoffen, Sie haben Kissen, Decken und Bettwäsche während des Fluges genossen. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie diese Gegenstände an Bord lassen, wenn Sie das Flugzeug verlassen.»

Airlines lassen es Premiumgästen durchgehen

Das Ganze kommt die Fluggesellschaften durchaus teuer zu stehen. Harry Zalk, Kommerzdirektor bei der Firma Matrix, die die Bettzeug-Kooperation zwischen British Airways und der White Company eingefädelt hat, schätzt, dass die Airlines heute alleine rund 10 Dollar (rund 8,35 Euro) für eine Bettdecke bezahlen. Das sei rund doppelt so viel, wie sie vor einigen Jahren noch für eine Polyester-Fleece-Decke ausgegeben hätten.

Zalk weist aber auch darauf hin, dass die Fluggesellschaften bei diebischen Premium-Passagieren gerne mal ein Auge zudrücken. Ein Sprecher von United erklärt, man freue sich, dass die Reisenden die Produkte «so genießen, dass sie sie behalten wollen, wenn sie landen». Dennoch würde man vorziehen, wenn die Kunden Kissen und Co. im Online-Shop kaufen würden. Auf Anfrage von aeroTELEGRAPH, ob es bei Lunfthansa ähnliche Probleme gebe, teilte die größte deutsche Airline vorerst nur mit, dazu lägen keine Daten vor.

Mehr zum Thema

ticker-british-airways

British Airways trennt Flüge nach Rio de Janeiro und Buenos Aires

ticker-british-airways

British Airways baut kräftig nach Lateinamerika aus - und fliegt öfter nach Kapstadt und Las Vegas

ticker-british-airways

British Airways nimmt Kilimanjaro und Sansibar ins Streckennetz auf

Flugzeuge in Heathrow: Alles stand still.

Flugverkehr in Großbritannien steht stundenlang still - Easyjet, British Airways und Co. streichen Hunderte Flüge

Video

airbus a330 200 iran air
Ausnahmen sind offenbar nicht geplant: Der US-Finanzminister kündigt an, ab Mittwoch alle Unternehmen zu sanktionieren, die mit jedweder iranischen Fluggesellschaft zusammenarbeiten. So wollen die Vereinigten Staaten die Airlines international lahmlegen.
Timo Nowack
Timo Nowack
midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg