Trümmer von MS804: Es brannte an Bord.

Absturz von EgyptairAuch Ägypter glauben an Brand auf Flug MS804

Nach dem Absturz von Flug MS804 waren sich Ägypten und Frankreich nicht über die Ursache einig. Nun haben die ägyptischen Ermittler offenbar eingelenkt.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Von Anfang an gestalteten sich die Ermittlungen enorm schwierig. Nachdem Egyptair-Flug MS804 von Paris nach Kairo am 19. Mai 2016 ins Meer gestürzt war, kamen von den beteiligten Teams immer wieder widersprüchliche Aussagen. Während die europäischen Behörden von einem Unfall ausgingen, hieß es aus Ägypten, dass ein Terroranschlag die Ursache gewesen sei. Doch offenbar hat man sich in Ägypten inzwischen von der These verabschiedet.

Wie die Zeitung Le Parisien berichtet, haben ägyptische Ermittler ein Dokument an das zuständige französische Gericht übermittelt, in dem von Rußspuren im Wrack die Rede ist. Diese würden die These eines Brandes im Flieger unterstreichen. Daher komme man auch in Ägypten zum Schluss, dass wohl ein Brand die Ursache gewesen sei.  Die Crew hatte zudem vor dem Absturz noch einen Notruf wegen eines Feuers abgesetzt.

Angespanntes Verhältnis

Die Beziehung zwischen den französischen und den ägyptischen Ermittlern bleibt angespannt. Wie der Anwalt der Opferfamilien Le Parisien sagt, haben die Franzosen von den Ägyptern noch immer nicht die Blackbox-Daten zur Auswertung erhalten. Bereits kurz nach dem Unfall waren Sorgen laut geworden, dass die ägyptischen Ermittler nicht sauber mit Beweismitteln umgehen.

So hatte es etwa zunächst geheißen, dass man an den Leichen der Opfer Sprengstoffspuren gefunden hatte. Doch am Wrack der Maschine von Egyptair selbst gab es keine solchen Spuren. Auf Videos war dann zu sehen, wie Militärpersonal gefundene Trümmer und Gegenstände aus dem Flugzeug ohne Schutzhandschuhe und -kleidung auf einen nicht speziell abgedeckten Boden ablegen.

Keine Schutzkleidung getragen

Mitarbeiter des Militärs können bei ihrer Arbeit eher mit Sprengstoff, Munition oder Chemikalien in Berührung kommen. Wenn sie also keine Schutzkleidung tragen, dann könnten diese Spuren die Beweise verfälschen. Beim Absturz des A320 kamen auf Flug MS804 66 Menschen ums Leben.

Anfang Mai hatten Hinterbliebene Apple in den USA verklagt. Sie glauben, dass das iPhone oder iPad Mini des Flugkapitäns im Cockpit Auslöser des Brandes waren. Diese Theorie ist indes umstritten.

Mehr zum Thema

Trümmer der Maschine: Der Zugang ist für die Franzosen offenbar schwer.

Egypt-Air-Absturz war wohl ein Unfall

Airbus A320 von Egypt Air ins Meer gestürzt

Airbus A320 von Egypt Air ins Meer gestürzt

Trümmer von MS804: Immer mehr Anzeichen für Feuer an Bord.

Pilot von Flug MS804 bekämpfte Feuer an Bord

Trümmer der Maschine: Der Zugang ist für die Franzosen offenbar schwer.

Kritik an Arbeit der ägyptischen Behörden

Video

condor flughafen zeichnen
Wer am Flughafen warten muss, kann einen künstlerischen Zeitvertreib ausprobieren. Zeichner Kevin Zych gibt eine kurze Videoanleitung dafür.
Timo Nowack
Timo Nowack
erdfall la guardia loch
Am New Yorker Flughafen LaGuardia ist nahe einer Start- und Landebahn ein tiefes Loch im Rollweg entdeckt worden. Viele Flüge mussten am Mittwoch gestrichen werden.
Timo Nowack
Timo Nowack
Snowbirds im Formationsflug: Die Flugstaffel fliegt ab 2030 mit Pilatus PC-21.
Über 50 Jahre setzten die Snowbirds auf heimische Strahlflugzeuge von Canadair. Nach der aktuellen Saison ist damit Schluss. Künftig werden die Pilotinnen und Piloten der kanadischen Kunstflugstaffel mit Flugzeugen von Pilatus begeistern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies