ATR 72 von Indigo: Größter Besteller 2017.

113 OrdersATR hievt sich aus dem Order-Loch

Der französisch-italienische Turboprophersteller verkaufte im vergangenen Jahr drei Mal mehr Flugzeuge als im Vorjahr. ATR überwand damit die Orderflaute.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Zwei Jahre lang kämpfte ATR mit einer Flaute. 2015 konnte der Hersteller nur 76 neue Bestellungen verzeichnen, 2016 dann sogar nur 36. Der Vorstandsvorsitzende Christian Scherer machte einerseits politische und wirtschaftliche Unsicherheiten dafür verantwortlich, andererseits Währungsprobleme in Schlüsselmärkten wie Brasilien und Indonesien. 2014 waren noch 160 Orders eingetroffen.

Vergangenes Jahr hat ATR sich nun aus dem Order-Loch gehievt. Der französisch-italienische Turboprophersteller verkaufte 113 Flugzeuge. Man habe in allen Regionen Orders einsammeln können, so das Unternehmen in einer Mitteilung vom Montag (22. Januar). Größte Kundin war die indische Indigo mit einer Bestellung von 50 ATR 72-600. Mit Fedex fand sich auch erstmals wieder ein Kunde in den USA. Der Logistiker orderte 30 ATR 72-600F.

Mehr zum Thema

Christian Scherer: «Auf unsere Profitabilität ist wohl fast jeder andere Flugzeugbauer der Welt eifersüchtig»

«ATR könnte der Fuchs im Hühnerstall sein»

ticker-fly-91

ATR und indische Fly 91 vertiefen Zusammenarbeit

ticker-atr-1

ATR testet Hybridantrieb: Weltpremiere bis 2030 geplant

atr 72 all business class air tahiti 02

«Wir könnten 2030 so weit sein, Jets zu betreiben»

Video

Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Tu-214 in einer Halle: S7 Airlines steht kurz vor der Bestellung von 100 Exemplaren.
Russlands Fluglinien brauchen dringend neue Flugzeuge. Die beiden größten des Landes, Aeroflot und S7 Airlines, reagieren nun mit Großbestellungen - sie wollen 190 Tupolev Tu-214 und Yakovlev MS-21 ordern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
vueling airbus a320 mann auf flugzeug
Sicherheitsvorfall am Flughafen Valencia. An dem spanischen Airport ist am Wochenende ein junger Mann auf ein Flugzeug von Vueling geklettert.
Timo Nowack
Timo Nowack