Zeichnung eines MS-21: Schon 235 Bestellungen.

Asiatischer Partner für MS-21

Der malaysische Konzern CTRM wird am neuen russischen Jet mitbauen - falls Malaysia russische Flugzeuge kauft.

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Die beiden Partner haben ihr gegenseitiges Interesse an einer Zusammenarbeit an der Langkawi International Maritime and Aerospace Exhibition 2011 am Mittwoch (7. Dezember) bekannt gegeben. Man könne sich eine Kooperation beim Bau des neuen russichen Flugzeugs MS-21 vorstellen, erklärte Viktor Komardin, Vizechef des Rüstungskonzern Rosboronexport an der asiatischen der Luft- und Seefahrtsausstellung. Dabei gehe es um den Bereich der Verbundwerkstoffe für den zweistrahligen Mittelstrecken-Passagierflieger des Herstellers Irkut. Sie könnten von Composites Technology Research Malaysia oder kurz CTRM geliefert werden.

Hinter der Zusammenarbeit steht indes ein Gegengeschäft. Russland sei bereit, Malaysia diverse Arbeiten im Bereich Luftfahrt zu übertragen, etwa die Wartung und Reparatur von Sukhoi-Kampfjets oder die Herstellung gewisser Komponenten für gewisse Flieger. «Wenn Malaysia neue Sukhoi kauft, wird man das nicht bereuen» sagte Komardin gemäß der Nachrichtenagentur Itar-Tass. CTRM liefert bereits heute Verbundwerkstoff-Teile an Flugzeughersteller in aller Welt. Der Konzern war 1990 vom Staat gegründet worden, um die technologische Entwicklung Malaysias zu fördern.

Bestellungen aus Russland

Irkut erhielt bis dato 235 Bestellungen für die neue MS-21, welche als Nachfolgermodell die Tupolew Tu-154 ablösen soll. Die meisten davon gehen auf das Konto von Aeroflot. Der Flieger mit Platz für 150 bis 213 Passagiere soll 2014 das erste Mal fliegen. Er soll eine Reichweite von 3500 bis 5500 Kilometer aufweisen und bis zu einem Viertel weniger Kerosin verbrauchen als vergleichbare Jets.

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