Zeichnung eines MS-21: Schon 235 Bestellungen.

Asiatischer Partner für MS-21

Der malaysische Konzern CTRM wird am neuen russischen Jet mitbauen - falls Malaysia russische Flugzeuge kauft.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Die beiden Partner haben ihr gegenseitiges Interesse an einer Zusammenarbeit an der Langkawi International Maritime and Aerospace Exhibition 2011 am Mittwoch (7. Dezember) bekannt gegeben. Man könne sich eine Kooperation beim Bau des neuen russichen Flugzeugs MS-21 vorstellen, erklärte Viktor Komardin, Vizechef des Rüstungskonzern Rosboronexport an der asiatischen der Luft- und Seefahrtsausstellung. Dabei gehe es um den Bereich der Verbundwerkstoffe für den zweistrahligen Mittelstrecken-Passagierflieger des Herstellers Irkut. Sie könnten von Composites Technology Research Malaysia oder kurz CTRM geliefert werden.

Hinter der Zusammenarbeit steht indes ein Gegengeschäft. Russland sei bereit, Malaysia diverse Arbeiten im Bereich Luftfahrt zu übertragen, etwa die Wartung und Reparatur von Sukhoi-Kampfjets oder die Herstellung gewisser Komponenten für gewisse Flieger. «Wenn Malaysia neue Sukhoi kauft, wird man das nicht bereuen» sagte Komardin gemäß der Nachrichtenagentur Itar-Tass. CTRM liefert bereits heute Verbundwerkstoff-Teile an Flugzeughersteller in aller Welt. Der Konzern war 1990 vom Staat gegründet worden, um die technologische Entwicklung Malaysias zu fördern.

Bestellungen aus Russland

Irkut erhielt bis dato 235 Bestellungen für die neue MS-21, welche als Nachfolgermodell die Tupolew Tu-154 ablösen soll. Die meisten davon gehen auf das Konto von Aeroflot. Der Flieger mit Platz für 150 bis 213 Passagiere soll 2014 das erste Mal fliegen. Er soll eine Reichweite von 3500 bis 5500 Kilometer aufweisen und bis zu einem Viertel weniger Kerosin verbrauchen als vergleichbare Jets.

Mehr zum Thema

Antonov An-2 einer Feuerwehreinheit zur Waldbrandbekämpfung: Angetrieben von einem Neunzylinder-Sternmotor.

Wie Russland darum ringt, die Antonov An-2 noch lange in der Luft zu halten

Zwei Flugzeuge von Aeroflot: Russische Fluglinien lassen sanktionsbedingt viele Flugzeuzeuge am Boden.

Ein Fünftel der Flotte russischer Airlines bleibt im Sommer wegen Sanktionen am Boden

ticker-russland

Russland plant riesiges Sperrgebiet für Privatflüge

Langstreckenjet von Aeroflot: Weniger Ziel rund um den Globus.

In diese Länder können Russinnen und Russen noch fliegen

Video

Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
boeing 787 dreamliner fenster knopf
Die Boeing 787 hat elektronisch dimmbare Kabinenfenster. Die Knöpfe für deren Bedienung müssen jedoch immer wieder ersetzt werden - auch, weil Fluggäste unnötig häufig drücken.
Timo Nowack
Timo Nowack
Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg