Die nigerianische Airline Arik hat ein Problem mit diebischen Mitarbeitern.

Kerosin-KlauDiebische Mitarbeiter bei Arik Air

Drei Mitarbeiter der nigerianischen Airline Arik wurden am Flughafen Murtalla Muhammed in Lagos dabei erwischt, wie sie versuchten, Kerosin aus einer geparkten Maschine ihres Arbeitgebers zu klauen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Drei Mitarbeiter der nigerianischen Arik Air hatten eine zweifelhafte Geschäftsidee. Die Männer wollten sechs Kanister des Treibstoffs aus einem Flugzeug von Arik Airlines abzapfen um es zu einem günstigeren Preis an andere Fluggesellschaften weiterzuverkaufen. Sicherheitspersonal des Flughafens erwischte die drei auf einer Routinekontrolle in der Nacht und nahm sie sofort fest. Die Sicherheitspatrouillen in Lagos würden außerdem verschärft, heißt es von der Airline.

Der Minister des Luftfahrtdepartments des afrikanischen Landes ließ auf seiner Facebookseite verlauten: «Wir versuchen fortlaufend, Korruption und Verbrechen zu bekämpfen. Vorfälle dieser Art gefährden die Sicherheit an unseren Flughäfen. Die drei Verdächtigen wurden für weitere Untersuchungen in Haft genommen.» Das ist nicht das erste Problem der Airline mit langfingrigen Mitarbeitern. Passagiere beschweren sich immer wieder über verschwundene Gegenstände, wie Ipads, Schmuck, Parfüms und Kleider.

Nach Grounding folgen die diebischen Mitarbeiter

Die nigerianische Arik Air wurde 2004 mit Sitz am Flughafen Murtala Muhammed in Lagos gegründet. 2006 übernahm die Airline die Flotte der liquidierten Nigerian Airlines. Arik fliegt Ziele in Westafrika, Großbritannien und den USA an.

Doch die Airline ist krisengeschüttelt: 2010 gerieten die Nigerianer in so große Liquiditätsprobleme, dass sie die Leasingraten nicht zahlen konnten, worauf ein A330 vom Leasinggeber in Zwangsbesitz genommen wurde. 2012 folgte dann das eintägige Grounding. Obwohl die Airline wieder fliegt, sind die finanziellen Probleme nicht vom Tisch. Und nun wird Arik auch noch von den eigenen Mitarbeitern bestohlen.

Mehr zum Thema

ticker-sri-lankan

Sri Lankan Airlines führt neuen Treibstoffzuschlag ein

Kerosinkrise: Nicht so schlimm wie befürchtet, aber weiterhin virulent.

Europas Kerosinkrise: Warum der Engpass bisher ausblieb – und das Risiko bleibt

ticker-fuel-kerosin-saf-treibstoff-2

Lettisches Unternehmen plant erste europäische Anlage für vollständig fossilfreien Flugtreibstoff

ticker-fuel-kerosin-saf-treibstoff-2

EU prüft Einsatz von Jet A statt Jet A-1 bei möglichen Kerosinengpässen

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier