Die nigerianische Airline Arik hat ein Problem mit diebischen Mitarbeitern.

Kerosin-KlauDiebische Mitarbeiter bei Arik Air

Drei Mitarbeiter der nigerianischen Airline Arik wurden am Flughafen Murtalla Muhammed in Lagos dabei erwischt, wie sie versuchten, Kerosin aus einer geparkten Maschine ihres Arbeitgebers zu klauen.

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Drei Mitarbeiter der nigerianischen Arik Air hatten eine zweifelhafte Geschäftsidee. Die Männer wollten sechs Kanister des Treibstoffs aus einem Flugzeug von Arik Airlines abzapfen um es zu einem günstigeren Preis an andere Fluggesellschaften weiterzuverkaufen. Sicherheitspersonal des Flughafens erwischte die drei auf einer Routinekontrolle in der Nacht und nahm sie sofort fest. Die Sicherheitspatrouillen in Lagos würden außerdem verschärft, heißt es von der Airline.

Der Minister des Luftfahrtdepartments des afrikanischen Landes ließ auf seiner Facebookseite verlauten: «Wir versuchen fortlaufend, Korruption und Verbrechen zu bekämpfen. Vorfälle dieser Art gefährden die Sicherheit an unseren Flughäfen. Die drei Verdächtigen wurden für weitere Untersuchungen in Haft genommen.» Das ist nicht das erste Problem der Airline mit langfingrigen Mitarbeitern. Passagiere beschweren sich immer wieder über verschwundene Gegenstände, wie Ipads, Schmuck, Parfüms und Kleider.

Nach Grounding folgen die diebischen Mitarbeiter

Die nigerianische Arik Air wurde 2004 mit Sitz am Flughafen Murtala Muhammed in Lagos gegründet. 2006 übernahm die Airline die Flotte der liquidierten Nigerian Airlines. Arik fliegt Ziele in Westafrika, Großbritannien und den USA an.

Doch die Airline ist krisengeschüttelt: 2010 gerieten die Nigerianer in so große Liquiditätsprobleme, dass sie die Leasingraten nicht zahlen konnten, worauf ein A330 vom Leasinggeber in Zwangsbesitz genommen wurde. 2012 folgte dann das eintägige Grounding. Obwohl die Airline wieder fliegt, sind die finanziellen Probleme nicht vom Tisch. Und nun wird Arik auch noch von den eigenen Mitarbeitern bestohlen.

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