HostomelAntonov Airlines macht sich auch Sorgen um ihre An-22

Neben der An-225 wurden am Flughafen Hostomel auch eine An-26 und eine An-74 zerstört. Die einzige zivile An-22 ist beschädigt. Antonov Airlines will ab Leipzig starten.

Top-Jobs

Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die russischen Besatzer sind vom Flughafen Hostomel bei Kyjiv abgezogen. Zurückgelassen haben sie eine weitgehend demolierte Infrastruktur. Der Flughafen sei nicht mehr wiederzuerkennen, erklärte der Flugzeugbauer Antonov, der dort in Friedenszeiten Testflüge durchführt und dessen Frachttochter Antonov Airlines dort ihre Basis hat. Kontrollturm, Bürogebäude, Hangars und Flugzeuge seien zerstört worden.

Prominentestes Opfer ist die einzige je gebaute Antonov An-225, die sich zur Wartung in einem Hangar befand. Sie wurde durch die Bombardierung und die Kämpfe zwischen Russen und der ukrainischen Armee zerstört. Auch eine An-124 und weitere Flugzeuge nahmen Schaden. Erstmals hat Antonov nun etwas genauer dargelegt, wie groß die Schäden am Flugzeugpark sind.

An-22 auf Schotterpisten ausgelegt

Neben der An-225 seien auch eine An-26 und eine An-74 komplett zerstört worden, so Antonov. Zudem hätten An-12, An-28, An-132 und An-124 Schaden genommen, erklärt der Flugzeugbauer. Beschädigt wurde offenbar auch eine An-22.

Antonov Airlines ist die letzte zivile Betreiberin des gigantischen Turboprop-Frachters aus Sowjetzeiten. Weitere drei Exemplare betreibt die russische Armee. Die An-22 weist gegenüber der kleineren An-12 ein auffälliges Doppelleitwerk auf. Dank ihrer hohen Nutzlast von 80 Tonnen bekam sie den Beinamen Antei, die russische Bezeichnung für den mythischen griechischen Riesen Antaios.

Bereits im Einsatz

Dank eines extrastarken Fahrwerks mit 14 Rädern kann die An-22 auch auf unbefestigten Pisten starten und landen. Bei voller Beladung - dafür steht eine große Klappe im Heck zur Verfügung - kommt das Flugzeug rund 5000 Kilometer weit. Es war kein kommerzieller Erfolg. Nur 68 Exemplare wurden gebaut.

Trotz all der Schäden will die Frachttochter des Flugzeugbauers weitermachen. Man habe fünf An-124 an den Flughafen Leipzig/Halle verlegt. Von dort aus führe man Charterflüge durch, so Antonov Airlines. Dabei hätten «humanitäre Einsätze für die Menschen in der Ukraine» Vorrang. Ein erster Kunde war Ende März der Logistikriese Kühne + Nagel, der 111 Tonnen Hilfsgüter mit einer An-124 von Antonov Airlines von Sharjah nach Polen fliegen ließ.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Aufnahmen vom Flughafen Hostomel.

Mehr zum Thema

Antonov An-225: Der imposante Flieger hatte viele Fans.

Warum es Unsinn ist, die Antonov An-225 wieder aufzubauen

Neue Bilder zeigen Schäden an zerstörter Antonov An-225

Neue Bilder zeigen Schäden an zerstörter Antonov An-225

Wunderwerk der Ingenieurskunst: Die Antonov An-22 absolvierte ihren Jungfernflug 1965.

Das größte Turbopropflugzeug der Welt fliegt wieder

airbus a319 windrose

Windrose Airlines fliegt mit zusammengepuzzeltem Airbus A319 in Israel

Video

Bildschirmfoto 2026-02-16 um 095023
Nach 16 Jahren im Dienst hat der Flugzeugbauer sein letztes Dreamliner-Testflugzeug ausgemustert. Die Boeing 787-8 sollte ursprünglich einen anderen Zweck bekommen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Boeing 777 von Latam: Kurz danach wurde der Start abgebrochen.
Kurz vor dem Abheben entschied sich die Crew eines Fluges von Latam zum Startabbruch. Die Boeing 777-300 ER kam erst am Ende der 3700 Meter langen Piste von São Paulo-Guarulhos zum Stehen. Erfolgte der Abbruch zu spät?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies