Flughafen in Nairobi: Immer mehr Airlines zieht es hierhin.

Afrika: Bedrohung vom Golf

Eigentlich birgt die Luftfahrt in Afrika viel Potenzial. Doch die Airlines haben Angst vor Konkurrenz aus dem Ausland.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland

Reisen mit dem Flugzeug boomt in Afrika. Nach Asien und dem Nahen Osten verzeichnet der Schwarze Kontinent weltweit das drittstärkste Wachstum. Zu verdanken hat die Branche das vor allem der wachsenden Mittelklasse und der erstarkenden Wirtschaft. Das bringt mehr Privat- und Geschäftsreisende. Um 8,3 Prozent soll die Zahl der Meilen 2012 steigen, welche Afrikaner in der Luft zurück legen.

Es wären eigentlich tolle Voraussetzungen für die Airlines des Kontinents. So vergrößern viele von ihnen denn auch die Flotten und erweitern Ziele und Frequenzen, um von den steigenden Passagierzahlen zu profitieren. Doch nicht nur sie haben das Potenzial erkannt. Auch ausländische ANbiete drängen zunehmend nach Afrika. Eine Bedrohung sieht man vor allem aus der Golfregion kommen. Die von dort stammenden Airlines grasen zunehmend das Feld der heimischen Fluglinien ab.

Emirates und Co. haben Afrika entdeckt

Emirates hat bisher das größte Streckennetz aller Golf-Airlines in Afrika und fliegt auf dem Kontinent 22 Destinationen an. Gulf Air will schon bald nach Juba im Südsudan fliegen, Etihad fliegt ab April nach Nairobi und Qatar zieht es nach Mombasa, Sansibar, Nairobi und Addis Abbeba. Die afrikanischen Anbieter kommen daher langsam ins Schwitzen - und widersprechen sich zum Teil selbst.

Hieß es vor Kurzem noch, dass die Regierungen des Kontinents zu viel regulieren, zu hohe Steuern erheben und so ein gesundes Wachstum unmöglich machen, so will man nun Unterstützung von ihnen. Gegenüber der Nachrichtensite Eturbonews äußerten Branchenvertreter den Wunsch, statt durch Steuern und Gebühren die heimischen Airlines zu bremsen, sich die Regierungen Afrikas lieber auf ausländische Anbieter konzentrieren sollten - einseitige Regulierung also.

Mehr zum Thema

ticker-emirates

Temporäre Aktion: Emirates vergibt wieder eine Meile pro Minute Aufenthalt in Dubai

Airbus A380 von Emirates: Berlin oder nicht Berlin?

Erst großer Streit um Emirates-Flüge - doch die Golfairline will vorerst gar nicht nach Berlin kommen

ticker-emirates

Emirates entwickelt barrierefreie Lounge-Suite und Kabinenkonzept

ticker-emirates

Italienische Fluggesellschaften wollen Emirates-Flüge von Mailand nach Lima verhindern

Video

6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Anflug auf Tel Aviv mit Airbus A330 von Swiss: Vorerst nicht mehr möglich.
Jahrelang gehörte der Airbus A330 auf der Strecke zwischen Zürich und Tel Aviv zum gewohnten Bild. Doch damit ist vorerst Schluss: Swiss stellt im Sommer 2027 sämtliche Flüge auf Airbus A321 Neo um.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
latam airbus a320 lima feuer
Notfall am Flughafen Lima: Aus einem Triebwerk eines Airbus A320 schlugen so lange Zeit Flammen, dass auch eine Tragfläche des Jets von Latam Feuer fing.
Timo Nowack
Timo Nowack