Flieger von Air Asia Japan: Bald von der Namensgeberin getrennt

ANA und Air Asia trennen sich

Die Zusammenarbeit der beiden Airlines ist gescheitert. All Nippon übernimmt Air Asia Japan ganz. Und Air Asia droht der Ex-Partnerin.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Gemeinsam wollte man den japanischen Lowcost-Markt umkrempeln. All Nippon Airways ANA tat sich vor rund zwei Jahren mit Malaysias Billigfluglinie Air Asia zusammen. Zusammen wollten sie Air Asia Japan betreiben. Doch die junge Fluggesellschaft hob seit ihrem Start im August 2012 nicht so richtig ab. Heute fliegt sie von Tokio Narita aus fünf Inlandsdestinationen und zwei Ziele in Südkorea an. Gewinn macht sie noch lange nicht. Schuld daran sei Partnerin Air Asia, beklagt sich ANA.

Schlechtes Marketing und ineffiziente Buchungsprozesse würden die Kunden abschrecken, so die Kritik. ANA, die 67 Prozent an Air Asia Japan besitzt, kauft sich nun frei. Dies gaben am Dienstag (25. Juni) die beiden Airlines bekannt. Namensgeberin Air Asia zieht sich aus der Partnerschaft zurück. Neben operativen Differenzen um Kostenmanagement und andere Details habe man sich auch nicht auf eine Basis einigen können, zitiert die Nachrichtenagentur Reuters Air Asia.

Mit Peach fusionieren

ANA erwägt nun offenbar, Air Asia Japan in ihrer anderen Billigtochter Peach aufgehen zu lassen. Diese hatte sie gemeinsam mit der Hongkonger Investmentfirma First Eastern Investment Group gegründet. Die Billigfluggesellschaft mit Sitz am Kansai International Airport im Westen Japans konkurriert dort unter anderem mit Jetstar Japan, der Billigtochter von Konkurrentin Japan Airlines und Jetstar.

Air Asia gibt den japanischen Markt dennoch nicht auf. Man sei weiterhin der Meinung, dass Nippon für Airlines ein äußerst lukrativer Markt sei, so Air-Asia-Chef Tony Fernandes. «Wir haben den Traum, die japanische Luftfahrt zu verändern, nicht aufgegeben», so der Manager. Und er schließt mit einem Satz, der fast wie eine Drohung klingt. «Wir freuen uns schon auf unsere Rückkehr.»

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

erdfall la guardia loch
Am New Yorker Flughafen LaGuardia ist nahe einer Start- und Landebahn ein tiefes Loch im Rollweg entdeckt worden. Viele Flüge mussten am Mittwoch gestrichen werden.
Timo Nowack
Timo Nowack
Snowbirds im Formationsflug: Die Flugstaffel fliegt ab 2030 mit Pilatus PC-21.
Über 50 Jahre setzten die Snowbirds auf heimische Strahlflugzeuge von Canadair. Nach der aktuellen Saison ist damit Schluss. Künftig werden die Pilotinnen und Piloten der kanadischen Kunstflugstaffel mit Flugzeugen von Pilatus begeistern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Sukhoi Su-57: Erstflug absolviert.
Die neue Variante des russischen Kampfjets soll nicht nur Pilotinnen und Piloten ausbilden, sondern künftig auch Kampfdrohnen koordinieren. Moskau positioniert die Sukhoi Su-57D damit noch stärker als Antwort auf amerikanische Tarnkappenflugzeuge wie die Lockheed Martin F-35.
gerard al fil
Gérard Al-Fil