American Airlines nahm im April eine Boeing 787 mit Motoren von General Electric entgegen.

DreamlinerAmerican pausiert Madrid-Route wegen 787-Verzögerungen

Die amerikanische Fluglinie setzt eine Verbindung zwischen den USA und Europa zeitweise aus. Grund sind Verspätungen bei Boeings Dreamliner-Auslieferungen.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Schon im Sommer 2022 bereitete die Boeing 787 American Airlines Kopfzerbrechen. Da der Flugzeugbauer aufgrund von Produktionsproblemen lange Zeit keine Dreamliner ausliefern konnte, musste die Fluggesellschaft ihren Sommerflugplan anpassen.

Flüge zwischen Seattle und London, Los Angeles und Sydney sowie Dallas und Santiago de Chile wurden ausgesetzt. Zudem verschob American die Aufnahme der Verbindung zwischen Dallas und Tel Aviv und reduzierte die Frequenz zwischen Miami und São Paulo.

Route Philadelphia - Madrid ausgesetzt

Der 787-Lieferstopp wurde dann aber noch im August 2022 aufgehoben und American erhielt direkt den ersten neu ausgelieferten Dreamliner. Damit standen die Chancen gut, dass die Auswirkungen auf den Flugplan nach dem Sommer 2023 der Vergangenheit angehören.

Doch nun kommt es anders. Die Fluglinie hat mitgeteilt, aufgrund von Lieferverzögerungen bei der Boeing 787 die Route Philadelphia - Madrid im Mai und Anfang Juni 2023 für einige Wochen auszusetzen, wie die Zeitung Wall Street Journal berichtet. Durch den Schritt wolle man das restliche Streckennetz robust halten und zugleich sicherstellen, dass betroffene Kundinnen und Kunden rechtzeitig andere Reisepläne machen könnten, so American.

Lieferung einst für April 2021 geplant

Eine Boeing-Sprecherin sagte, man konzentriere sich weiterhin auf die Stabilität des Produktionssystems und die Zusammenarbeit mit Zulieferern und Kunden. Die Auswirkungen auf den Betrieb von American Airlines bedauere der Konzern sehr.

American Airlines soll in diesem Jahr drei weitere Dreamliner erhalten. Eines der Flugzeuge hat ein vertragliches Lieferdatum, das bis April 2021 zurückreicht, und ein revidiertes Lieferdatum von März 2022, so die Fluggesellschaft laut der Zeitung.

Erneuerte Pause und langsame Lieferungen

Zu den Gründen für die erneuten Probleme zählt zum einen, dass Boeing aufgrund eines Dokumentationsproblems im Februar die 787-Auslieferungen erneut pausieren musste. Erst Mitte März ging es wieder los - mit der Auslieferung des vierten Dreamliners an Lufthansa.

Zum anderen erfolgen die Auslieferungen seit dem Neustart im August 2022 recht langsam. Grund sind die umfangreichen Nacharbeiten, die an den Flugzeugen durch die Produktionsprobleme nötig geworden sind.

Kabinencrews wütend wegen fehlender Infos

American Airlines' Kommunikation zur Aussetzung der Madrid-Route sorgt derweil intern für schlechte Stimmung. Die Kabinencrews der Fluglinie erfuhren davon laut ihrer Gewerkschaft nämlich nur aus den Sozialen Medien. Es sei nicht hinnehmbar, dass das Unternehmen seine Mitarbeitenden nicht rechtzeitig selber über einen solchen Schritt informiere, so die Association of Professional Flight Attendants.

Mehr zum Thema

Ethiopian Airlines, Äthiopien.

Die größten Dreamliner-Betreiber der Welt

D-ABPE: Lufthansa hat vierte Boeing 787 übernommen

D-ABPE: Lufthansa hat vierte Boeing 787 übernommen

Fehlende Boeing 787: American Airlines muss weitere Auslandsrouten streichen

Fehlende Boeing 787: American Airlines muss weitere Auslandsrouten streichen

ticker-american-airlines

American Airlines bringt Bildschirme auf Kurz- und Mittelstrecken zurück - und baut Premium-Anteil aus

Video

Lockheed L-1011  03
In Kenias Hauptstadt Nairobi steht eine 45-jährige Lockheed L-1011 Tristar, die wieder abheben und Fracht transportieren soll. aeroTELEGRAPH sprach mit einem, der an dem Projekt beteiligt ist - und auch eine 57-jährige Douglas DC-8 wieder in die Luft bringen will.
Timo Nowack
Timo Nowack
Comac C919 von China Southern Airlines: Außen fix und innen?
Bislang setzt Shenzhen Airlines ausschließlich auf Airbus und Boeing. Nun möchte die mehr als 200 Flugzeuge starke Air-China-Tochter auch die Comac C919 einsetzen. Interesse gibt es auch von Loong Air. Das Problem: Lieferketten und Produktionsgeschwindigkeit bremsen den chinesischen Hersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack
So weist Lufthansa auf die Spielregeln hin: Neues Highspeed-Internet an Bord.
Erstmals hat ein Flugzeug von Lufthansa Passagiere regulär ans Ziel gebracht, in dem das neue Highspeed-Internet installiert ist. Wir waren an Bord und haben das neue Angebot getestet.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin