Hochzeit an BordAll Nippon Airways macht aus Emirates-Aprilscherz Realität

Emirates kündigte als Aprilscherz an, Hochzeiten an Bord durchzuführen. Die japanische All Nippon Airways tut das wirklich. Doch das Ganze hat einen Haken.

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Am ersten April werden Fluggesellschaften weltweit kreativ. Flüge auf den Mond bei den einen, Stehplätze bei den anderen – die witzigen Fake-News haben Hochkonjunktur. Emirates entschied sich dieses Jahr für einen etwas zurückhaltenderen Aprilscherz. Die Golfairline kündigte an, neuerdings Hochzeiten an Bord ihrer Airbus A380 anzubieten.

Einige Kundinnen und Kunden nahmen die Ankündigung so ernst, dass sie auf sozialen Medien begeistert applaudierten. Entsprechend enttäuscht waren sie, als sich die Ankündigung von Emirates als Scherz entpuppte. Doch eine andere Fluggesellschaft bietet dasselbe bereits an – nur in einem anderen Flugzeug.

Nur ein Haken

All Nippon Airways hat das nicht existierende Angebot von Emirates nicht kopiert - es existierte bereits vorher. Zwischen Ende Mai und Mitte Juni absolviert die japanische Airline Hochzeiten an Bord ihrer Boeing 777. Eine einstündige Feier im Flugzeug inklusive Musik und 30 Gästen kostet umgerechnet etwa 12.000 Euro. Will man dazu noch eine Feier im Terminal, steigt der Preis noch einmal um etwas mehr als 10.000 Euro.

Der einzige Haken: Das Flugzeug bleibt während der ganzen Zeit am Boden. Immerhin gibt es dafür aber Live-Musik und Durchsagen, Snacks, und die Regeln bezüglich Masken und Abstand gelten nicht.

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