Alderney: Bisher fliegt nur eine Airline die Insel im Ärmelkanal an.

Betriebserlaubnis erteiltAlderneys Inselairline kann loslegen

Die im Ärmelkanal gelegene Insel wird derzeit von nur einer Airline angeflogen. Nach Anlaufschwierigkeiten darf mit Air Alderney nun die erste ortsansässige Airline starten.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Eigentlich sollte alles viel schneller gehen. Air Alderney wurde bereits im Januar 2017 aus der Taufe gehoben, um der nördlichsten der zur englischen Krone gehörenden Kanalinseln im Ärmelkanal eine erste ortsansässige Fluglinie zu geben. Mit mindestens drei Propellerfliegern vom Typ Britten-Norman BN-2 Islander sollten bereits im Herbst 2017 Flüge zur etwa 50 Kilometer entfernten Nachbar-Insel Jersey aufgenommen werden. Doch die Vergabe der nötigen Betriebserlaubnis erwies sich für die Fluglinie als langwieriger als gedacht.

Nun hat Air Alderney die notwendige Erlaubnis zur Aufnahme der ersten Flüge erteilt bekommen, teilte die Airline vergangene Woche (03. Dezember) in mit. Im Februar kommenden Jahres wird die Fluggesellschaft ihren ersten Flug zwischen Alderney und Jersey aufnehmen. Das letzte Mal wurde die Strecke im Jahr 2007 mit Linienflügen verbunden.

Bisher nur zwei Destinationen

Weiterhin plant die Fluglinie nach eigenen Angaben auch Flüge zu den beiden Küstenorten Lee-on-Solent in Großbritannien sowie Cherbourg in Frankreich. Auch zur Nachbarinsel Guernsey wird eine Route aufgenommen  - zusammen mit Jersey wird die Fluglinie dann alle drei größeren Kanalinseln über ihre Basis verbinden. Wann die Flüge zu den weiteren Destinationen aufgenommen werden, ist bislang noch unbekannt.

Auf der Route nach Guernsey tritt die neue Airline gegen die einzige Fluglinie an, die Alderney aktuell regelmäßig anfliegt. Die auf Guernsey ansässige Regionalfluggesellschaft Aurigny Air Services betreibt auf Alderney eine zweite kleine Basis, von der aus sie die Insel mit Southampton an der südlichen Küste Großbritanniens sowie mit ihrer Hauptbasis verbindet. Dabei setzt Aurigny die bis zu 19 Passagiere fassende Dornier Do 228 ein.

Air Alderney setzt auf speziellen Inselflieger

Auch Air Alderney setzt mit der Britten Norman BN-2 Islander auf ein zweimotoriges Propellerflugzeug, das für Starts und Landungen auf kurzen Pisten getrimmt wurde - jedoch kann die BN-2 maximal 9 Passagiere transportieren. Air Alderney besitzt aktuell zwei Exemplare der BN-2.

Mehr zum Thema

Kürzester Linienflug der Welt soll elektrisch werden

Kürzester Linienflug der Welt soll elektrisch werden

Britten-Norman BN-2B-26 Islander vom Falkland Islands Government Air Service: Die Airline stockt die Flotte auf.

Falkland-Inseln bekommen Flieger-Nachschub

Ein Ausflug zum spannendsten Flughafen Europas

Ein Ausflug zum spannendsten Flughafen Europas

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Video

Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
delta kapitaen verlaedet gepaeck
Der Flug ab Atlanta hatte schon Verspätung und es war nur ein Mitarbeiter da, um das Gepäck ins Flugzeug zu laden. Da stieg ein Pilot von Delta Air Lines aus und packte mit an.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies