Die Boeing 747 von Emtrasur in Teheran.

Jumbo-Jet von EmtrasurVenezuela schäumt wegen Parkrechnung für konfiszierte Boeing 747

Noch immer steht die Boeing 747 der venezolanischen Emtrasur Cargo in Buenos Aires. Nun hat Argentinien eine Parkrechnung für das Flugzeug verschickt.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

Ramón Celestino Velásquez Araguayán bekleidet nicht nur einen Posten. Er ist zugleich venezolanischer Verkehrsminister und Präsident der staatlichen Fluggesellschaft Conviasa. Wütend ist er aktuell wohl in beiden Rollen - und das zeigt er öffentlich.

«Sie haben unser Emtrasur-Flugzeug entführt und damit gegen alle geltenden Vorschriften der internationalen Zivilluftfahrt verstoßen», schreibt Velásquez Araguayán bei Twitter. «Sie halten das Flugzeug ohne jeglichen Grund illegal fest und schicken nebenbei noch eine Mahnung fürs Parken im Monat Juni 2022. Ihr schamlosen, schamlosen Leute!»

Die Verbindung in den Iran

Beim Wutausbruch geht es um die Boeing 747 mit dem Kennzeichen YV3531. Sie ist das einzige Flugzeug der Conviasa-Tochter Emtrasur Cargo. Sie steht seit Juni 2022 am Flughafen Ezeiza in Buenos Aires. Damals hatten die argentinischen Behörden neben 14 Venezolanern auch fünf Iraner an Bord der Maschine angetroffen. Die Iraner sollen Verbindungen zu den Quds-Brigaden haben, einer militärischen Eliteeinheit der iranischen Revolutionsgarden.

Die Boeing 747 gehörte zuvor Mahan Air. Und es gibt Hinweise darauf, dass die iranische Fluglinie die wahre Eigentümerin des Frachters geblieben ist, auch wenn sie dies bestreitet.

Kleine Rechnung, große Wut

Anfang Januar 2024 gab ein argentinischer Bundesrichter einem Antrag des Justizministeriums der USA statt, den Flieger auszuliefern. Der Grund: Mahan Air soll mit der Lieferung des Flugzeuges an Emtrasur gegen Ausfuhrkontrollgesetze der USA verstoßen habe. Bisher steht der Jumbo-Jet aber weiterhin am Flughafen Ezeiza.

Was Velásquez Araguayán nun so wütend macht, ist eine eingegangene Rechnung, die er in einem Video zeigt. Demnach fordert die argentinische Flugsicherung Empresa Argentina de Navegación Aérea 7066,20 Dollar ausstehende Gebühren aus dem Juni 2022 für die Boeing 747. Warum nur der Monat Juni in Rechnung gestellt wird und ob womöglich weitere Rechnungen und Mahnungen folgen, ist unklar.

Mehr zum Thema

Die neue Airline fliegt mit einem alten Flugzeug.

Argentinien übergibt gestrandete venezolanische Boeing 747 an USA

Früher war der Jumbo-Jet für Mahan Air im Einsatz.

Der zwielichtige Kapitän der in Argentinien gestrandeten Boeing 747

Elf Besatzungsmitglieder der venezolanischen Boeing 747 dürfen Argentinien verlassen

Elf Besatzungsmitglieder der venezolanischen Boeing 747 dürfen Argentinien verlassen

boeing produktion (3)

Boeing triumphiert bei den Bestellungen, Airbus bei den Auslieferungen

Video

airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack
antonov leipzig 14
Aufgrund des russischen Angriffskriegs musste die ukrainische Frachtfluggesellschaft ihre Basis nach Deutschland verlegen. aeroTELEGRAPH hat Antonov Airlines und ihre An-124 am Flughafen Leipzig/Halle besucht.
Timo Nowack
Timo Nowack