Auf <strong>Platz 5</strong> liegt <strong>Transavia</strong> mit <strong>94 Punkten</strong>.

Start in BrüsselTransavia greift Brussels Airlines an

Die Billigtochter von Air France-KLM hat eine Marktlücke entdeckt: Sie eröffnet im kommenden Frühjahr eine Basis in Brüssel.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Es ist nicht so, dass Brussels Airlines keine Konkurrenz hat. Die belgische Nationalairline kommt zwar gemessen an den Flugbewegungen noch immer auf einen Marktanteil von 40 Prozent an ihrem Heimatflughafen Brüssel. Doch Ryanair als Nummer zwei (7 Prozent), Tuifly (6 Prozent) oder auch etablierte Anbieter wie British Airways, KLM oder SAS bedrängen sie.

Hinzu kommt, dass Billigairlines Kunden mit Flügen ab benachbarten Flughäfen locken, vor allem ab dem nahe gelegenen Charleroi. Auf vielen Strecken sind daher die Margen von Brussels Airlines hauchdünn oder sogar negativ. Von ihren durchschnittlich 154 Sitzen auf einem Flug verdient die Lufthansa-Tochter daher nur mit einem Geld. Deshalb arbeitet sie derzeit ein Sparprogramm aus.

Von Alicante bis Tel Aviv

Trotz dies harten Marktumfelds will sich nun Transavia auf Brüssel stürzen. Kommendes Frühjahr stationiert die Billigtochter von Air France-KLM zwei Boeing 737 ihres niederländischen Ablegers in der belgischen Hauptstadt. Damit werden ab Zaventemneun Ziele rund ums Mittelmeer bedient: Alicante, Agadir, Faro, Heraklion, Ibiza, Korfu, Thessaloniki, Verona und Tel Aviv.

Transavia will in Brüssel nicht nur Belgier ansprechen. Man ziele auch auf Menschen aus dem Süden der Niederlande und dem Norden Frankreichs ab, so Air-France-KLM-Chef Benjamin Smith gemäß der Zeitung Le Soir. Brüssel sei ein spannender, noch unterversorgter Markt.

In München gescheitert

Eine ähnliche Offensive zog Transavia auch einmal in München durch. Die Billigairline stationierte vier Boeing 737 an der Isar. Bereits nach etwas mehr als einem Jahr musste sie aufgeben. Sie zog sich wieder aus München zurück.

Mehr zum Thema

Crew von Transavia: Mit welchem Modell haben die Angestellen künftig Spaß?

Transavia will mit Boeing 737 Max 10 ausbauen

Flieger von Brussels Airlines in Brüssel: Zuwenig ausgelastet.

Nur ein Platz pro Flug bringt Brussels Airlines Geld

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

privatjet nigeria landung
Eine Bombardier Challenger 600 musste in Nigeria außerhalb des Flughafens Asaba auf einer Straße aufsetzen. Während alle Insassen unverletzt blieben, sorgte wenige Stunden später ein eigenmächtiger Start des Privatjets für Ermittlungen der Luftfahrtbehörden.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Papst Leo: Offenbar auch ein Luftfahrtfan.
Kampfjet-Eskorte, Funkkontakt und ein Platz auf dem Jumpseat: Papst Leo XIV. erlebte bei einem Flug durch Spanien einen besonderen Moment.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Draco Aircraft will die Draco Hyper-Stol in Serie bauen: Entwickelt wurde sie von einem Tüftler aus den USA.
Ein Motorausfall über Utah brachte Mike Patey dazu, ein Buschflugzeug mit einer Turboprop-Turbine auszustatten. Das Flugzeug wurde zum Hit. Nun will ein polnisches Startup das Konzept zur Serienreife bringen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies