Swiss war aufgrund der anhaltenden Probleme mit den Triebwerken von Pratt & Whitney dazu gezwungen. Weil deshalb viele Jets am Boden bleiben mussten, brauchte sie Unterstützung. Das erklärte Ziel war aber auch, das zu ändern, oder zumindest zu reduzieren. Noch im September sagte Kommerzchefin Heike Birlenbach, man wolle in Zukunft in der Zukunft nicht mehr so viele fremde Flugzeuge einsetzen. Das Ziel sei, Wet-Lease auf das Nötigste zu reduzieren.
Eigentlich wollte Swiss nur noch mit einem Partner zusammenarbeiten
Eigentlich wollte man perspektivisch auch nur noch mit einem Partner zusammenarbeiten. Dass das Helvetic Airways sein würde, die auch mit einem Schweizer Kreuz auf dem Leitwerk unterwegs ist, lag auf der Hand. Von den 22 fremden Flugzeugen vergangenen Sommer entfielen vergangenen Sommer 16 auf die heimische Wet-Lease-Spezialistin.
Doch erst einmal wird es nichts mit den Plänen, die von Fremd-Airlines durchgeführten Flüge zu reduzieren, wie Birlenbach auf der Pressekonferenz angesichts der Jahreszahlen erklärte. Weil immer noch zu viele Probleme mit den Triebwerken von Pratt & Whitney bestehen, werde man auch im Sommer 2026 «sehr stark» mit Wet-Lease arbeiten müssen, so Birlenbach. Besonders sticht ins Auge: Die Partnerschaft mit Air Baltic wird noch verstärkt.
27 Flugzeuge im Wet-Lease werden für Swiss im Einsatz sein
Zu den Höchstzeiten werde man 27 Flugzeuge anderer Airlines nutzen. 15 davon stammen von Helvetic, elf von Air Baltic und eines von der Schwester Edelweiss. Die Managerin bekräftigt gleichzeitig aber auch das Ziel, in Zukunft wieder unabhängiger von Wet-Lease werden zu wollen. Doch dafür brauche man genug Flugzeuge, die fliegen können.
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