Ein A220 von Air Canada: Die kanadische Airline darf keine Flugzeugkäufe stornieren.

Milliardenschweres HilfspaketStaat steigt bei Air Canada ein

Die kanadische Regierung unterstützt die Nationalairline mit mehreren Milliarden. Air Canada muss im Gegenzug Bedingungen erfüllen - die mitunter auch Airbus und Boeing helfen.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Lange wurde über das Hilfspaket verhandelt. Jetzt steht es. 5,9 Milliarden kanadische Dollar (umgerechnet 3,4 Milliarden Euro) schwer ist die Staatshilfe, die Air Canada zur Unterstützung in der Corona-Krise bekommt. Dies gab Kanadas Finanzministerin Chrystia Freeland am Montagabend (12. April) bekannt.

Für etwa 500 Millionen Dollar kauft der Staat Aktien der angeschlagenen Airline. Er bekommt dafür einen Anteil von rund sechs Prozent. Der Rest der Hilfen besteht aus Krediten, die Air Canada zurückzahlen muss.

Neue Flugzeuge müssen kommen

Allerdings macht der kanadische Staat keine Geschenke, das Hilfspaket ist an einige Bedingungen geknüpft. Air Canada verpflichtet sich, keine weiteren Stellen abzubauen. Auch sind Dividenden und Aktienrückkäufe vorläufig verboten. Daneben werden die Löhne der Manager gedeckelt.

Eine weitere Bedingung, die der Staat stellt, ist der Beibehalt von Flugzeugbestellungen. Die Orders für 33 Airbus A220 darf Air Canada ebenso nicht abbestellen wie die für 40 Boeing 737 Max. Die Flieger werden in Kanada hergestellt beziehungsweise haben viele kanadische Zulieferer.

Mehr zum Thema

Air Canada: Minus 29,9 Prozent.

Air Canada gibt Air Transat den Laufpass

Airbus A220 von Air Canada: Die Fluggesellschaft übernimmt weniger Jets als geplant.

Air Canada bestellt Airbus A220 und Boeing 737 Max ab

Airbus A321 XLR: Airbus verpasst auch dem Rest der A320-Neo-Famile Updates vom Airbus A321 XLR.

Airbus macht den A321 Neo besser – mit Technik aus dem Airbus A321 XLR

Der A321 Neo erhält Aufsätze an den Flügelenden: So testet Airbus die künftigen, sehr langen Tragflächen.

Airbus simuliert die neuen Wunderflügel mit einem Airbus A321 Neo - mit Fünfmeter-Aufsätzen

Video

boeing 777 300 er jetairwass vt jeq
Mehr als sieben Jahre stand eine Boeing 777-300 ER der einstigen indischen Fluglinie am Flughafen Mumbai. Jetzt hat der Langstreckenjet von Jet Airways Indien verlassen - immer noch in der alten Lackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack
De Havilland Canada Dash 8-400 von Air Uniqon: Die Flüge werden von Avanti Air durchgeführt.
Die Erwartungen waren groß, die Nachfrage offenbar zu klein. Air Uniqon hat ihre Verbindung zwischen Friedrichshafen und Düsseldorf nach gut einem halben Jahr eingestellt. Für die virtuelle deutsche Airline wird nun der Winter zur entscheidenden Bewährungsprobe.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin